Best of Berlin S41 S42

Sing-Bahn-Tour: Entdecke die Beyoncé in dir!

Drei Karaoke-Schuppen, praktisch gelegen in der Nähe der Ring-Bahn. Und ein paar Tipps für die Auswahl des passenden Songs hätten wir auch noch…

Deine Freunde haben genug von deinen Wohnzimmer-Singpartys? Beim Sonntags-Mauerpark-Karaoke fordert das Publikum schon mit Sprechchören deinen Namen? Zeit, eine neue Location zu erobern! Für alle Berliner, die Freitagabend mal wieder Lust auf ein unbekanntes Mikrofon haben, präsentieren wir die Sing-Bahn-Tour.

1. SingCity – Auftakt nach Maß

Die Bühne des SingCity
Das Mikro, das die Welt bedeutet: Im SingCity bekommt jeder Applaus!

Diesen Freitag ist es soweit: Pack deine Träller-Freunde ein und entdecke ohne langen Fußweg drei Karaoke-Bars an einem Abend. Los geht’s an der S-Bahn-Station Jungfernheide. Nach einem kurzen Fußweg erreicht ihr das SingCity. Ab 20 Uhr glüht hier das Mikro. 85.000 Tausend Karaokesongs, eine imposante Lightshow und eine geräumige Bühne – was braucht es mehr, um das Publikum mit den eigenen Gesangskünsten mitzureißen. Wer lieber zuhört, macht es sich in lauschigen Sofaecken mit einem leckeren Drink gemütlich. Die Philosophie des Hauses: Applaus verdient jeder. Das macht Mut für den ersten Auftritt. Get the party started!

Öffnungszeiten: Fr und Sa, 20 bis 3 Uhr

2. Flax Berlin – der verlässliche zweite Stopp

Gemeinsames Singen im Flax Berlin
Seit 25 Jahren eine echte Karaoke-Institution: Das Flax Berlin

Gelungener Start, aber richtige Stars brauchen sofort den nächsten Auftritt. Eine andere Location, ein neues Publikum. Sieben Stationen mit der S41 bis zur Greifswalder Straße. Hier liegt nur wenige Gehminuten entfernt das Flax Berlin. Der Weekendclub ist eine echte Institution im Prenzlauer Berg – seit 25 Jahren tobt hier das bunte Nachtleben. Aller zwei Wochen am Freitag geht hier ab 22 Uhr die Karaoke-Post ab. Das Motto: Your stage for one night! Leckere Cocktails zu moderaten Preisen helfen darüber hinweg, falls das Lampenfieber vor dem Auftritt zu groß ist oder die aktuelle Bühnenperformance von „Ring of Fire“ etwas zu stark in den Ohren schmerzt. Also auf ein Neues: An das Mikro, fertig, los!

Öffnungszeiten: Di bis So, 19 bis 4 Uhr, Karaoke: Freitag aller 14 Tage

Adresse

Chodowieckistraße 41, 10405 Berlin

3. Monster Ronson's Ichiban Karaoke – das große Finale

Bühne im Monster Ronson’s Ichiban Karaoke
Ruhe vor dem Sturm: In wenigen Stunden erobern im Monster Ronson’s wieder Doubles von Beyoncé und Abba die Bühne

Nach zwei erfolgreichen Auftritten dürfte sich die Stimmung nun Richtung Siedepunkt bewegen: Höchste Zeit für das große Finale. Also „rin(g)“ in die Bahn und ab zum Ostkreuz. Ein kurzer Spaziergang zur Warschauer, frische Luft tut gut nach all dem Fame. Und dann rein ins Monster Ronson`s Ichiban Karaoke – der letzten Station der Karaoke-Tour. Hier erwarten euch zwei öffentliche Bühnen und zehn private Karaoke-Kabinen die jeweils rund sechs Personen Platz bieten. Für besondere Anlässe gibt es auch zwei größere schalldichte Räume (für 12 bzw. 16 Personen). Höchste Zeit für die Königsdisziplin, den finalen Auftritt nur vor den Augen der Freunde. Es kann nur einen Karaoke-König geben. In diesem exklusiven Ambiente wird er gekürt. Und seine musikalische Herrschaft dauert bis zur nächsten Sing-Bahn-Tour!

Öffnungszeiten: täglich ab 19:00 Uhr

Kleine Kabine (bis 6 Personen): 12 Euro/Stunde an regulären Tagen

Adresse

Warschauer Straße 34, 10243 Berlin

S-Bahn-Karaoke-Tipps: Ring meinen Song!

Noch keinen passenden Song für die Karaoke Bühne? Ring, ring! Wir hätten da ein paar Vorschläge:

  1. Für Power-Girls:
    Single Ladys (Put a Ring on It) (Beyoncè): Na wer traut sich? Ein anspruchsvoller Song, der aber massiv nach vorn geht. Wahnsinns-Stimme, Mega-Rhythmus. Und spätestens beim Refrain singt und tanzt das ganze Publikum mit. Drehende Handbewegung nicht vergessen. Oh, oh, oh, oh, oh, oh…!
  2. Für einsame Cowboys:
    Ring of Fire (Johnny Cash): Der melancholische Country-Song über die Liebe lässt die Karaoke-Herzen dahinschmelzen. Lagerfeuer-Romantik auf der Bühne unter sternenklarem Himmel. Burnt, burnt, burnt!
  3. Für Funky Freaks:
    „Ring my bell“ von (Anita Ward). Bringt den Disco-Sound der 80er zurück. Also Glitzerfummel an, sagen wir goldglänzendes Neckholder-Oberteil für sie und Schlaghosen für ihn – und ab geht sie, die groovig-glitzernde Anita.
  4. Für Oldschool Hip-Hopper:
    Ring, Ring, Ring (De La Soul): Mittlerweile schon betagte 25 Jahre alt dieser Song – und immer noch fresh. Jeder kennt Refrain und Beat. Beste Voraussetzung für fetten Support von der Crowd. Eine Frage noch: Why don’t you leave your name and your number?
  5. Für Soul-Diven:
    Take this ring (Toni Braxton): Herzschmerz deluxe mit unendlich viel Gefühl in der Stimme. Toni nimmt ihren Ehering ab – und singt für alle Enttäuschten, die ihren persönlichen Neustart suchen. Und damit genau jetzt, genau hier, als Star des Karaoke-Abends, mit verträumten Blick in die Disco-Kugel beginnen.
  6. Für Brit-Popper:
    A Bell Will Ring (Oasis): Die unverwechselbare Stimme von Liam Gallagher verfeinert mit knackigen Gitarrenriffs. Diese Kombination rockt die Hütte. Und ist eine feine Option, wenn es mal nicht „Wonderwall“ sein soll. Warum? Because maybe…
  7. Für schwofende Schweden:
    Ring, Ring (Abba): Wer hier nicht abnimmt, ist selber schuld. Unvergessen der einzigartige Schweden-Pop vom Album Waterloo. Was für Kostüme, was für Frisuren? 40 Jahre alt und kein bisschen staubig. Und schon wieder die Frage: Ring, ring, why don`t you give me a call?

Was ist dein Karaoke-Hit, mit dem du die Bühne rockst?

Hier sind die Karaoke-Bars:

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