Barrierefrei mit der S-Bahn unterwegs

Wir bieten ein großes Spektrum an Hilfen, um allen Fahrgästen eine barrierefreie Nutzung der Bahnhöfe und Züge zu ermöglichen.

Eine Frau im Rollstuhl wird von einem Hund in der S-Bahn begleitet
Eine Frau im Rollstuhl wird von einem Hund in der S-Bahn begleitet.

Aufzüge, Rampen, Fahrtreppen,  Blindenleitsysteme und optische Signale ermöglichen die Nutzung der Stationen durch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. Die Weiterführung der barrierenfreien Ausstattung der Bahnhofe ist erklärtes Ziel der Deutschen Bahn. 

Mobilitätshilfen in Zahlen

  • 156 Bahnhöfe sind durch ihre ebenerdige Lage, Rampen- und/oder Aufzüge bereits barrierefrei nutzbar.
  • 145 Bahnhöfe sind an den Bahnsteigen mit einem Blindenleitsystem ausgestattet.
  • 49 Stationen verfügen über mit Braille-Schrift versehene Handläufe an den Treppen.
  • 238 Aufzüge gibt es auf den Bahnhöfen.
  • 262 Fahrtreppen finden Sie insgesamt auf den Bahnhöfen.

90 Prozent aller S-Bahnhöfe in Berlin und im Umland sind barrierefrei.

Zur barrierefreien Gestaltung gehören nicht nur Aufzüge. Ein S-Bahnhof ist barrierefrei, wenn der Bahnsteig über einen Aufzug oder eine Rampe (mit Geländer und Zwischenabsätzen) verfügt, die Bahnsteigbeläge mit taktilen Blindenleitsystemen ausgestattet sind, die Fahrzielanzeiger als auch die Fahrpläne und Informationsaushänge in einer für Rollstuhlfahrer lesbaren Höhe angebracht wurden.

Darüber hinaus müssen die Aufzüge entweder über Tasten mit Brailleschrift und/oder über eine Ansage der Geschosse und Geländer verfügen und ausreichend Bewegungsfreiheit bieten.

Hilfreich: die Fahrplanauskunft

Ob ein Bahnhof barrierefrei ist oder nicht, können Sie schnell und einfach in unserer elektronischen Fahrplanauskunft ersehen.

Mit der Eingabe von Start- und Zielort können Sie nach einer Verbindung suchen. In den Detailinformationen wird die Barrierefreiheit dann mit einem Info „i“ und dem Wort „barrierefrei“ gekennzeichnet.

Sie haben auch die Möglichkeit, direkt nach barrierefreien Wegen zu suchen, indem Sie unter „erweiterte Suche“ eine Auswahl zu „Optionen für eine barrierefreie Reisekette“ treffen.

Auch Aufzug- und Rolltreppenstörungen werden Ihnen in der Fahrplanauskunft angezeigt.

Zur Fahrplanauskunft

Aufzüge und Fahrtreppen

An den Bahnhöfen dienen Fahrtreppen und Aufzüge als Auf- und Abstiegshilfe zwischen Bahnsteig und Zugangsbereich.

Informationen zu  Aufzug- / Fahrtreppenstörungen

Viele Bahnhöfe verfügen auch über Aufzüge.
Zur Erleichterung der Wege können Sie auf Bahnhöfen mit mehreren Etagen auch Rolltreppen nutzen.

Blindenleitsysteme

Zur besseren Orientierung für blinde und sehbehinderte Fahrgäste gibt es an immer mehr Bahnhöfen Blindenleitsystem (Grundlage DIN 32984). Das Blindenleitsystem auf den Bahnsteigen besteht aus quer und längs verlaufenden taktilen Bodenindikatoren (Rippenplatten) im Bahnsteigbelag. Durch Aufmerksamkeitsfelder wird auf Ausgänge (Treppen, Aufzüge, Rampen) hingewiesen. Bei Bedarf verlaufen neben den Blindenleitstreifen kontrastierende Begleitstreifen.

Handlaufschilder mit taktilen Informationen in Braille- und Prismenschrift (erhabene Profilschrift) ergänzen das taktile Leitsystem. Die Schrift wird zur Unterstützung auch in Aufzügen und an den Automaten verwendet. 

Blindenleitstreifen markieren den Bereich zwischen Gleisbereich und Bahnsteig.
Zu unserem Blindenleitsystem gehören auch die Railschriften zum Beispiel auf den Handläufen.

Rampen

Einige Bahnhöfe verfügen auch über Rampen, um z.B. für Rollstuhlfahrer besser zugänglich zu sein.

Rampen gibt es an vielen Bahnhöfen, sie gewähren eine barrierefreie Verbindung zwischen Bahnsteig und Zugangsbereich.

Mobilitätshilfen am Zug

  • Alle Fahrzeuge verfügen über Mehrzweckabteile, die Rollstühlen, Kinderwagen und Fahrrädern viel Platz bieten.
  • Die S-Bahnsteige sind mit Überfahrrampen ausgestattet, die im Bedarfsfall zur Überbrückung des Abstandes zwischen Zug und Bahnsteig dienen. Das Anlegen der Rampen erfolgt durch örtliches Personal oder den Lokführer, damit der sichere Ein- und Ausstieg für Rollstuhlfahrer gewährleistet ist.

Wenn Sie Unterstützung beim Aus-oder Einstieg wünschen, steigen Sie bitte in der ersten Tür der S-Bahn ein, damit unsere Kollegen Ihnen behilflich sein können. Die digitalen Fahrtzielanzeiger geben Ihnen Auskunft über die Länge des Zuges und somit auch über den ungefähren Standort, um sich vorab für den Einstieg günstig hinstellen zu können.

Akustische und optische Signale

Bitte steigen Sie nach dem Aufleuchten der Lampe an der Tür nicht mehr in den Zug.

Optische Signale ertönen beim Schließen der S-Bahntüren, ergänzend blinken über den Türen angebrachte Warnleuchten. Diese  akustischen und optischen Signale dienen der Orientierung für Hörbehinderte bzw. gehörlose sowie sehbehinderte bzw. blinde Fahrgäste.

Viele Bahnhöfe verfügen auch über Aufzüge.
Mobilitätshilfen

Bahnhofsausstattungen

Die DB Station&Service bietet an allen Bahnhöfen im Berliner Stadtgebiet und Brandenburger Umland eine umfangreiche Ausstattung.

Hauptbahnhof
Mobilitätshilfen

Bahnhofsübersicht

166 S-Bahnhöfe gibt es im Berliner Stadtgebiet und im Brandenburger Umland. Hier gelangen Sie zur Übersicht!

Rolltreppen erleichtern Ihnen die Wege in den Bahnhöfen.
Mobilitätshilfen

Aufzug-/Fahrtreppenstörung

Übersicht von Aufzügen und Fahrtreppen, die aktuell nicht funktionieren!