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10 außergewöhnliche Sportarten in Berlin

Berlin ist anders, aber nie langweilig. Das trifft auch auf seine Sportarten zu. Wir stellen 10 außergewöhnliche Aktivitäten vor, mit denen Trendsetter die Hauptstadt aufmischen – und erklären, wie ihr per S-Bahn zu den Sportstätten kommt.

Schwarzlichtminigolf

Schwarzlicht-Minigolf: Einlochen im Farbenrausch

Schon mal versucht, nur bei Schwarzlicht einen Minigolfball einzulochen?

Immerhin: Der Ball leuchtet im ultravioletten Licht, genauso wie die fantastisch-bunten Parcours. Besonders spannend wird es beim 3-D-Schwarzlicht-Golfen: Die schimmernden Bälle scheinen durch die Luft zu schweben, bevor sie – hoffentlich – zwischen abenteuerlichen Burgen und Tälern ins Ziel treffen. Wo ihr den Schwarzlicht-Golfschläger schwingt, bleibt euch überlassen: In der Hauptstadt gibt es mehrere Möglichkeiten.

Zum Beispiel in der Nähe des S-Bahnhofs Tempelhof (S41, S42, S45, S46): https://dockx-berlin.de/3d-schwarzlicht-minigolf/.

Corona-Hinweis: Informiert euch vor eurem Besuch im Internet, ob die Sportstätte geöffnet ist.

 

Slacklining: Wackelpartie zwischen Bäumen

Ob aus Kunstfaser oder Gurtband: Hauptsache, die Slackline – zu Deutsch: schlaffe Leine – ist dehnbar.

Denn anders als beim Seiltanz gibt diese unter dem Gewicht des Balancierenden nach. Es gilt: Wer am besten Gleichgewicht, Konzentration und Koordination unter Kontrolle hat, hält sich am längsten auf dem Wackel-Band. Am liebsten slacken die Berliner zwischen zwei Parkbäumen.

Beobachten könnt ihr die Band-Artisten in fast allen Grünanlagen. Besonders viele treffen sich in der Hasenheide Slackline Area: https://slacklineverein-berlin.org/.

Die nächste S-Bahnstation ist der Bahnhof Hermannstraße (S41, S42, S45, S46, S47).

 

Base-Flying: Dächer zu Sprungschanzen

Auf dem Dach des Hotels Park Inn by Radisson Berlin liegt einem die Skyline Berlins zu Füßen – bevor es mit der laut Veranstalter wahrscheinlich schnellsten Personen-Abseilwinde der Welt steil abwärts geht. Die Zahlen zum Mega-Kick: 125 Meter sausen Mutige im freien Fall – mit bis zu 90 Stundenkilometern. Spätestens beim Zuschauen wird klar:

Base-Flying ist nichts für schwache Nerven.

Aber keine Panik: Ohne Seil, Sicherung und sanftes Abbremsen läuft nichts bei der Extremsportart. Lust auf den Nervenkitzel?

Zwischen März und Oktober könnt ihr an den Wochenenden Base-Flying nahe dem S-Bahnhof Alexanderplatz (S3, S5, S7, S9, S75) ausprobieren: https://www.base-flying.de/

Corona-Hinweis: Im Internet erfahrt ihr, ob das Sportangebot aktuell zur Verfügung steht.

 

House-Running: Spaziergang à la Spiderman

Ganz langsam kippen sie in schwindelerregender Höhe über Dachkante

– und laufen mit dem Gesicht voraus der Erde entgegen. Getragen von Gurt und Seil überwinden House-Runner viele Höhenmeter und die unterschiedlichsten Häuserfassaden. Auch in Berlin könnt ihr House-Runnern begegnen, zum Beispiel am Andel’s Hotel Berlin. Wer selbst mal in die Spiderman-Rolle schlüpfen will, kann hier knapp 50 Meter in die Tiefe spazieren. Und genießt vorher den gigantischen Ausblick auf Fernsehturm und Häusermeer.

Die Linien S8, S41, S42 und S85 bringen euch hin (S-Bahnhof Storkower Straße). Infos unter: https://www.house-running.de/berlin/

Corona-Hinweis: Auf der Website lest ihr, ob House-Running derzeit möglich ist.

 

Parkour: Die Kunst, Grenzen zu überwinden

Hindernisse? Sind da, um sie hinter sich zu lassen. Und zwar so kunstvoll und effizient wie möglich.

Nach dieser Devise nehmen es Parkour-Läufer mit allem auf, was sich ihnen in den Weg stellt – ob Mauer oder Baugerüst. Ihr Ziel: den schnellsten Weg zwischen A und B ohne Hilfsmittel bewältigen. Klar, auch Traceure – auf Französisch in etwa: jemand, der seine eigenen Wege absteckt – haben ihre ganz eigenen Techniken. Die speziellen Bewegungsabfolgen könnt ihr in Kursen erlernen und trainieren.

Parkour-Spots befinden sich vor allem in Berlin Mitte. Ihr erreicht sie vom S-Bahnhof Potsdamer Platz (S1, S2, S25, S26) aus. Mehr erfahrt ihr zum Beispiel hier: https://www.myparkour.de/

 

Bouncen: In Siebenmeilenstiefeln dem Himmel so nah

Hoch hinaus geht es beim Bouncen. Unglaublich, aber wahr:

Mit den Sprungstelzen gelingen bis zu zwei Meter hohe und fünf Meter weite Sprünge. Und zwar dank der bogenförmigen Sprungfedern in den Stelzen am Unterschenkel, mit denen geübte Bouncer bis zu 45 Stundenkilometer schnell sprinten. Die Berlin City Bouncers treffen sich regelmäßig an verschiedenen Orten wie dem Alexanderplatz oder dem Reichstag (http://sportfanat.de/vereinscheck-berlin-city-bouncers/).

Zum S-Bahnhof Alexanderplatz bringen euch die Bahnen S3, S5, S7, S9 und S75, zum Reichstag – S-Bahnhof Friedrichstraße – die Linien S1, S2, S3, S5, S7, S9, S25 und S26.

 

Klettern im Hochseilgarten: Gipfelsturm und Himmelssturz

Ihr kennt keine Höhenangst? Dann ab in den MountMitte Hochseilgarten.

Hier klettert ihr im Herzen der Großstadt – egal ob ihr Anfänger seid oder bereits den einen oder anderen Gipfel erklommen habt. Besucher können zwischen sechs verschiedenen Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden auf drei Ebenen wählen. Der Kletter-Thrill reicht euch nicht? Dann probiert den SkyFall aus – den Sprung aus 13 Meter Höhe. Oder die SkyWing, eine Riesenschaukel in acht Metern Höhe.
Mehr Infos: https://beachmitte.de/angebot/mountmitte-hochseilgarten-berlin-mitte/

MountMitte erreicht ihr vom S-Bahnhof Nordbahnhof aus (S1, S26).

Corona-Hinweis: Schaut vor eurem Besuch im Internet nach, ob der Hochseilgarten tatsächlich geöffnet ist.

 

Jugger: Der Kampf um den Ball

Idee und Name dieser Funsportart stammen aus dem US-amerikanischen Movie „Die Jugger – Kampf der Besten“ (1989).

So brutal wie im Film geht es bei der realen Variante aber nicht zu. Bei dem Mannschaftsspiel fechten und ringen zwei Teams miteinander, um den Spielball – den Jugg – ins Tor des Gegners zu manövrieren. Um die andere Mannschaft zu behindern, kommen Pompfen zum Einsatz: gepolsterte Sportgeräte wie Stäbe, Ketten oder Schilde. Mehrere Berliner Sportvereine bieten die offiziell anerkannte Sportart an. Gejuggt wird zum Beispiel auf dem Tempelhofer Feld: (https://jugger-berlin.de/).

Hin kommt ihr mit den Linien S41, S42, S45 und S46 (S-Bahnhof Tempelhof).

 

Ultimate Frisbee: Fairplay ohne Schiedsrichter

Frisbee habt ihr vielleicht schon mal gespielt. Aber auch Ultimate Frisbee?

Bei diesem Freizeitspaß aus den USA wird das gute alte Wurfscheibenspiel zum Mannschaftssport. Zwei Teams mit jeweils sieben Spielern versuchen, durch Zupassen das Frisbee in der gegnerischen Zone am langen Spielfeldende zu fangen – und damit den Punkt zu holen. Verboten ist, mit der Scheibe in der Hand zu laufen oder seine Gegenspieler zu berühren. Das Besondere: Entscheidungen fällen die Sportler auf dem Feld – ganz ohne Schiedsrichter. In Berlin treffen sich Vereine und offene Gruppen (z. B. http://www.yeahaw.berlin/) vor allem im Gleisdreieck Park.

Zum S-Bahnhof Yorckstraße bringen euch die Linien S1, S2, S25 und S26.

 

Kitelandboarding: Von der Landebahn zur Kiterampe

Die Lust aufs Kiten wächst – aber Meer oder Schneepiste sind weit. Kein Problem:

Mit dem Lenkdrachen segeln kann man auch auf dem Trockenen. Am besten dort, wo ganz viel Platz ist – und Wind. Besonders beliebt bei Berliner Kitelandboardern sind die ehemaligen Landebahnen auf dem Tempelhofer Feld. Die Ausrüstung der Kiter: ein sehr großes Skateboard mit luftgefüllten Rädern und ein Kite-Drachen. Verschiedene Kurse für Anfänger und Fortschritte bietet beispielsweise die Berliner Kiteschule an (https://www.berliner-kiteschule.de/kitelandboarding-kurs-infos/).

Zum Tempelhofer Feld fahrt ihr mit den S-Bahnen S41, S42, S45 und S46 bis zur Station Tempelhof.

 

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