Soziales Engagement

Tierischer Beistand und spielerisches Lernen

Umwelt- und Sozialprojekt 2026: Zwei Projekte haben uns besonders überzeugt und teilen sich 20.000 Euro.

Die Therapiebegleithunde des Vereins „Kinderschutzengel“ schenken Kindern im Krankenhaus Wärme und Zuversicht.
Die Therapiebegleithunde des Vereins „Kinderschutzengel“ schenken Kindern im Krankenhaus Wärme und Zuversicht.

Auf diese Fellnasen ist Verlass: Mit seinen sieben Therapiebegleithunden ist der Verein „Kinderschutzengel“ dort im Einsatz, wo Aufmerksamkeit, Nähe, Wärme und Zeit am dringendsten gebraucht werden. Die Vierbeiner begleiten schwer und chronisch kranke Kinder, Jugendliche und ihre Familien in den schwierigsten Phasen ihres Lebens.

Für ihre Arbeit werden die Therapiebegleithunde auch in besonders sensiblen Bereichen von Berliner und Brandenburger Krankenhäusern eingesetzt. Sie besuchen die Patient:innen am und im Krankenbett, begleiten sie bei Untersuchungen und Behandlungen, schenken damit Ruhe, Kraft und Selbstvertrauen.

Um sein Engagement weiter fortzuführen und auszubauen, ist der Verein „Kinderschutzengel“ auf Unterstützung angewiesen. Die bekommt er jetzt auch von der S-Bahn Berlin. Einmal jährlich lobt das Unternehmen zusammen mit dem VBB im Namen der Länder Berlin und Brandenburg 20.000 Euro für Umwelt- und Sozialprojekte aus. Die Arbeit der Therapiebegleithunde ist eines von zwei Projekten, die die Jury überzeugt haben.
 

Unser Ziel ist es, Kindern im Krankenhausalltag durch regelmäßige tiergestützte Einsätze Nähe, Stabilität und emotionale Entlastung zu schenken. Besonders bei langfristigen Behandlungen entsteht durch wiederkehrende Besuche eine tragfähige Vertrauensbasis zwischen Kind und Hund – ein wichtiger Faktor für Resilienz, Motivation und emotionales Wohlbefinden.
Kinderschutzengel Verein

Mit dem Geld der S-Bahn Berlin sollen neue Therapiebegleithunde-Teams ausgebildet und die Arbeit auf weitere Krankenhäuser ausgeweitet werden. Auch hilft die finanzielle Unterstützung, die laufenden Kosten für die Hunde nachhaltig abzusichern.

Der „Climascape Room“ vermittelt spielerisch Wissen zum Thema Klimagerechtigkeit.
Der „Climascape Room“ vermittelt spielerisch Wissen zum Thema Klimagerechtigkeit.

Das zweite Konzept, das sich durchgesetzt hat, stammt vom Verein „SPIELEHREI“. Wie der Name es erahnen lässt: Wissen soll hier möglichst spielerisch vermittelt werden. Das aktuelle Projekt ist daher ein „Climascape Room“ – angelehnt an das Konzept eines Escape-Rooms – in dem Schüler:innen mehr über die Themen Klimagerechtigkeit und demokratische Teilhabe lernen können. Wer möchte, kommt anschließend in die Auswahl für den Zukunftsrat im Herbst. Dieser stellt Empfehlungen für ein nachhaltigeres Berlin zusammen, die an den Senat übergeben werden.

Dank der Unterstützung der S-Bahn Berlin kann der „Climascape Room“ auch über den Sommer hinaus angeboten werden. So können noch mehr Schüler:innen von diesem erfolgreichen Erlebnisraum profitieren.

Darum geht’s inhaltlich: Die Teilnehmenden werden in einem vorgeblichen Labor für Kreislaufforschung empfangen, um gemeinsam die Belastbarkeit von Ökosystemen zu erforschen. Das Experiment geht gründlich schief und der damit überforderte Laborleiter braucht die Unterstützung der ganzen Gruppe, um die Versuchsanordnung wieder ins Lot zu bringen. Oder muss dafür sogar das ganze Laborsystem grundsätzlich neu aufgesetzt werden?

Dem kooperativen Erlebnisspiel folgt eine Gesprächsrunde zur Nachhaltigkeit unserer Lebensweise mit besonderem Blick auf Berlin. Für Schulklassen der 6. bis 10. Klasse steht das Angebot kostenlos zur Verfügung.

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