Wie die S-Bahn Meinungen zusammenbringt
Konstruktiv miteinander diskutieren: Das Pilotprojekt metro_polis ist seit Juli in der S75 unterwegs.
Was bewegt die Menschen in ihrem Kiez? Was läuft gut – und was könnte besser sein? Genau darüber kommen seit Ende Juli Moderatorinnen und Moderatoren des Pilotprojekts metro_polis berlin mit Fahrgästen ins Gespräch. In S-Bahnen und Straßenbahnen in Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf wird der öffentliche Nahverkehr so zum Treffpunkt für unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen.
Am 29. September waren Staatssekretär Stephan Machulik, Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Martin Schäfer und Heiko Büttner, Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin, gemeinsam mit dem metro_polis-Team auf der S75 von Wartenberg Richtung Warschauer Straße unterwegs.
So funktioniert das Angebot
Die Moderator:innen von metro_polis sprechen Fahrgäste direkt im Zug an und laden sie zu einer kurzen Gesprächsrunde ein. Dafür entstehen während der Fahrt kleine Pop-up-Gesprächsecken. Gesprochen wird über das Zusammenleben im Kiez, persönliche Erfahrungen und Themen, die die Menschen in Berlin beschäftigen.
Erfahrungsaustausch im Alltag
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht abstrakte Meinungen, sondern persönliche Erfahrungen. Zuhören, unterschiedliche Sichtweisen kennenlernen und Gemeinsamkeiten entdecken – darum geht es bei metro_polis. Die Gespräche werden dokumentiert und ausgewertet. Zum Abschluss der Pilotphase werden die Ergebnisse öffentlich vorgestellt.
Für die S-Bahn Berlin ist das Projekt eine besondere Form des Dialogs mit der Stadtgesellschaft.
Wer finanziert das Programm?
Gefördert wird metro_polis berlin aus dem Programm „Berlin Entwickelt Neue Nachbarschaften“ (BENN) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (kurz: SenStadt). Die KulturMarktHalle ist in Kooperation mit metro_polis e. V. Projektträger.




