Soziales Engagement

3.500 Euro für das GleisBeet

Die zweite Hälfte aus dem Erlös des Eisenbahnkalender-Verkaufs geht an die NaturFreunde Berlin in Friedrichshain.

3.500 Euro für das GleisBeet: (v.l.n.r.) Sven Heinemann, Christian Gaebler, Uwe Hiksch, ein weiterer Teilnehmer und S-Bahn-Chef Heiko Büttner bei der Scheckübergabe auf dem ehemaligen Wriezener Güterbahnhof.
3.500 Euro für das GleisBeet: (v.l.n.r.) Sven Heinemann, Christian Gaebler, Uwe Hiksch, ein weiterer Teilnehmer und S-Bahn-Chef Heiko Büttner bei der Scheckübergabe auf dem ehemaligen Wriezener Güterbahnhof.

Wo früher Güterzüge rangierten, wächst heute eine grüne Oase. Auf einem Teil des ehemaligen Wriezener Güterbahnhofs nahe dem S-Bahnhof Warschauer Straße betreiben die NaturFreunde Berlin das GleisBeet. Rund 1.400 Quadratmeter wurden hier inzwischen begrünt.

Seit sechs Jahren entwickeln die NaturFreunde die Fläche als Teil eines öffentlichen Mitmachparks. Es gibt Gemeinschaftsbeete und Hochbeete für Familien, Gruppen und Einzelpersonen. Auch der ehemalige Schulgarten des Dathe-Gymnasiums gehört dazu.

Wohin geht die andere Hälfte?

 Die Pankower Suppenküche erhält ebenfalls 3500 Euro. (Mehr erfahren)

Mehr als 100 Jahre Bahnbetrieb haben Schadstoffe im Boden hinterlassen, unter anderem durch mit Teeröl behandelte Schwellen. Obst, Gemüse oder Kräuter können deshalb nicht überall direkt in der Erde angebaut werden. Erde, Pflanzen und Baumaterial finanziert das Projekt selbst.

Wir arbeiten mit Hochbeeten, für die wir immer neue Erde kaufen. Deswegen kommt die Spende für uns sehr, sehr gelegen.
Uwe Hiksch Landesvorstand der NaturFreunde Berlin
Wildnis mitten in der Stadt: Auf dem ehemaligen Gelände des Wriezener Güterbahnhofs entwickeln die NaturFreunde Berlin das GleisBeet als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen weiter.
Wildnis mitten in der Stadt: Auf dem ehemaligen Gelände des Wriezener Güterbahnhofs entwickeln die NaturFreunde Berlin das GleisBeet als Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen weiter.

Dabei geht es um mehr als Gemüseanbau. Die Fläche soll Lebensraum für Pflanzen und Tiere bieten und zugleich ein grüner Ort für die Nachbarschaft sein.

Bis Mitte der 90er-Jahre gab es hier den Wriezener Güterbahnhof. Das war einmal der Bauch von Berlin. Ich finde, es ist sehr gut gelungen, aus ehemaligen Bahnflächen Grünflächen für die Erholung und fürs Stadtklima zu schaffen.
Sven Heinemann Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses

Christian Gaebler, Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, hatte das GleisBeet für die Spende ausgewählt:

Es ist wichtig, dass wir innerstädtisch solche Flächen nutzen, um Grünräume, Freiräume und auch Klimainseln zu schaffen.
Christian Gaebler Senator für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen

Gerade in der dicht bebauten Innenstadt seien sie wichtig gegen Hitzewellen und für die Begrünung der Stadt.

Spende besiegelt: Bei der Übergabe des symbolischen Schecks unterstützen Sven Heinemann, Christian Gaebler und Heiko Büttner gemeinsam mit Uwe Hiksch von den NaturFreunden Berlin das GleisBeet mit 3.500 Euro.
Spende besiegelt: Bei der Übergabe des symbolischen Schecks unterstützen Sven Heinemann, Christian Gaebler und Heiko Büttner gemeinsam mit Uwe Hiksch von den NaturFreunden Berlin das GleisBeet mit 3.500 Euro.

S-Bahn-Chef Heiko Büttner betont:

Naturnahe Flächen sind gerade in einer wachsenden Großstadt von großer Bedeutung, denn sie bieten Raum für Artenvielfalt, Erholung und ein gesundes Stadtklima. Gleichzeitig steigt durch dieses Projekt die Aufenthaltsqualität für Anwohnende und Besuchende. Ich freue mich deshalb sehr darüber, dass auf einem ehemaligen Bahngelände eine Grünfläche entstanden ist.
Heiko Büttner S-Bahn-Chef

Wie alles begann...

Der Eisenbahnkalender erscheint bereits seit 2015. Die Idee entstand beim Ostkreuz-Umbau. Fotografen stellen Bilder kostenlos bereit, Initiator Sven Heinemann bezahlt den Druck, die S-Bahn übernimmt den Vertrieb. 1.000 verkaufte Kalender zu je sieben Euro ermöglichen zwei Spenden von je 3.500 Euro. Für 2027 ist das Motto „20 Jahre Ostkreuz-Umbau“ geplant – mit Ansichten, die zeigen, wie anders der Bahnhof einmal aussah.

Soziales Engagement S75

Wie die S-Bahn Meinungen zusammenbringt

Konstruktiv miteinander diskutieren: Das Pilotprojekt metro_polis ist seit Juli in der S75 unterwegs.

Mehr lesen über Wie die S-Bahn Meinungen zusammenbringt
Soziales Engagement

3.500 Euro für Pankower Suppenküche

Seit 2015 unterstützt der Verkauf des Eisenbahnkalender wohltätige Projekte.

Mehr lesen über 3.500 Euro für Pankower Suppenküche
Soziales Engagement

Zwei Schecks in S-Bahnform

Je 10.000 Euro erhalten die Gewinner des Umwelt- und Sozialprojekts 2026. Nun wurden die Schecks übergeben.

Mehr lesen über Zwei Schecks in S-Bahnform