S-Bahn Welt

150 Jahre Ringbahn - der Jubiläumszug

Alle Texte und Fotos von unserem Jubiläumszug zum Nachlesen

150 Jahre Ringbahn

Seit dem 17. Juli dreht ein beklebter S-Bahn-Geburtstagszug mit wichtigen Daten zum Ringbahnjubiläum seine Runden. Hier können Sie sich alle Texte und Fotos vom Zug in Ruhe ansehen und erfahren weitere Details.

150 Jahre Ringbahn
150 Jahre Ringbahn
1871
Die einzige überlieferte Aufnahme, die ein Stationsgebäude der Ringbahn der ersten Generation zeigt: Der Bahnhof Rixdorf (heute Neukölln) ist auch vor 1890 noch fast unverändert, während andere Bahnhöfe schon umgebaut worden sind.

Ringbahneröffnung

Am 17. Juli startet der Betrieb von Moabit bis Schöneberg. Die Bahnhöfe entstehen im Schweizer Fachwerkstil.

Dieses Bild ist die einzig überlieferte Aufnahme eines Stationsgebäudes der Ringbahn der ersten Generation: Der Bahnhof Rixdorf (heute Neukölln) ist auch vor 1890 noch fast unverändert, während andere Bahnhöfe schon umgebaut worden sind.

1877
Ringbahnbrücke über die Müllerstraße am Bahnhof Wedding: Auf der Brücke steht eine 2B-Lok, die zur aus den USA bezogenen Erstausstattung der Niederschlesisch-Märkischen-Eisenbahn gehört. Ohne Witterungsschutz für den Lokführer und mit dem riesigen Stehkessel ist sie vermutlich in den 1850er-Jahren entstanden und ähnelt (bis auf die Achsfolge) der Lok „Beuth“ von Borsig (1843 gebaut).

Ringbahnschluss

Am 15. Dezember wird der Ring geschlossen. Die Bahn kreuzt Straßen niveaufrei mit Brücken, Viadukten, Dämmen, und Einschnitten.

Dieses Bild zeigt die Ringbahnbrücke über die Müllerstraße am Bahnhof Wedding: Auf der Brücke steht eine 2B-Lok der Niederschlesisch-Märkischen-Eisenbahn.

1880
Der Bahnhof Halensee mit seinem neuen Empfangsgebäude wahrscheinlich nach der Eröffnung und Umbenennung 1884. In den Bahnhof fährt eine B1-Lokomotive (zwei Treib-/Kuppelachsen, eine Nachlaufachse) ein, wie sie bereits seit 1871 auf der Ringbahn eingesetzt werden.

Viergleisiger Ausbau

In den 1880er- und 1890er-Jahren erhalten Personen- und Güterverkehr eigene Trassen auf der Ringbahn. Teilweise werden Züge mit Doppelstockwagen eingesetzt.

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Halensee mit seinem neuen Empfangsgebäude wahrscheinlich nach der Eröffnung und Umbenennung 1884. In den Bahnhof fährt eine B1-Lokomotive, wie sie seit 1871 auf der Ringbahn eingesetzt werden.

1882
Historischer Fahrplan von 1882 für die Stadt- und Ringbahn. Anhand der roten Linien ist die Ringbahn in Form eines Hundekopfs gut erkennbar.

Eröffnung der Stadtbahn - I

Die Strecke durch das Zentrum der Stadt ist in Ostkreuz und Halensee über Kurven mit der Ringbahn verbunden. Der Ring liegt damals zu großen Teilen in Brandenburg.

Dieses Bild zeigt den historischen Fahrplan von 1882 für die Stadt- und Ringbahn. Anhand der roten Linien ist die Ringbahn in Form eines Hundekopfs gut erkennbar. Vom Südring abzweigend ist die Ringbahnspitzkehre zum Potsdamer Ringbahnhof zu sehen.

Der Bahnhof Westend zur Jahrhundertwende mit seinem prächtigen Empfangsgebäude von 1884. Hinter dem Bürgersteig liegt der Bahnsteig A. Ganz links ist im Hintergrund das Zugangsgebäude zu den Bahnsteigen B und C.

Eröffnung der Stadtbahn - II

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Westend zur Jahrhundertwende mit seinem prächtigen Empfangsgebäude von 1884.

1890
Der Bahnhof Schmargendorf um 1905. Am Bahnsteig steht ein Ringbahnzug Richtung Osten. Das Empfangsgebäude ist 1892 eröffnet worden und ist bis heute erhalten.

Neue Bahnhöfe entstehen - I

Vor der Jahrhundertwende werden viele Empfangsgebäude statt mit Holz nun neu in massiver Bauweise errichtet. Der Ring zählt zu dieser Zeit 23 Stationen.

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Schmargendorf (heute: Heidelberger Platz) um 1905. Am Bahnsteig steht ein Ringbahnzug Richtung Osten.

Blick von der Neuköllner Ringbahnstraße Richtung Norden auf die 1912 erbauten Hertabrücke (zwei einfeldrige Stahlbogenbrücken) mit ihrer 50-Meter-Spannweite über den Güterbahnhof Neukölln.

Neue Bahnhöfe entstehen - II

Dieses Bild zeigt die 1912 erbaute Hertabrücke mit ihrer 50-Meter-Spannweite über den Güterbahnhof Neukölln von der Neuköllner Ringbahnstraße aus.

Blick Richtung Norden auf den neuen Bahnhof Gesundbrunnen in den 1920er-Jahren. Im Vordergrund liegt an der Badstraßenbrücke der Ringbahnsteig mit dem kleinen Empfangsgebäude. Dahinter liegt der Bahnsteig für den Fernverkehr von Stettiner, Kremmener und Nordbahn. Und dahinter direkt an dem mächtigen Empfangsgebäude des Bahnhofs Gesundbrunnen liegt der Bahnsteig für den Vorortverkehr der drei Bahnen.

Neue Bahnhöfe entstehen - III

Dieses Bild zeigt den neuen Bahnhof Gesundbrunnen in den 1920er-Jahren. Im Vordergrund liegt an der Badstraßenbrücke der Ringbahnsteig mit kleinem Empfangsgebäude.

1900
Blick von Süden auf den Bahnhof Putlitzstraße um 1900. Im Vordergrund ist ein vor 1900 gebauter Abteilwagen zu sehen. Hinter den Wagen liegt der Bahnsteig für die Vorortzüge der Hamburger und Lehrter Bahn. Dahinter ist das mächtige Empfangsgebäude mit dem rechts davon liegenden Ringbahnsteig zu sehen. Links ist der 1897 erbaute hölzerne Putlitzsteg zu erkennen, der erst 1911 durch den Bau der mächtigen Putlitzbrücke ersetzt wird.

Güterverkehr durchbricht Millionengrenze - I

Im Jahr 1900 werden erstmals mehr als eine Millionen Tonnen Güter auf dem Ring transportiert.

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Putlitzstraße (heute Westhafen) um 1900. Im Vordergrund ist ein vor 1900 gebauter Abteilwagen zu sehen.

Der Bahnhof Treptow um 1900. Er ist am 1. Februar 1875 mit zwei Seitenbahnsteigen eröffnet worden. 1888 erhält er ein Empfangsgebäude und statt der beiden Seitenbahnsteige einen Mittelbahnsteig. Zur Gewerbeausstellung 1896 im nahegelegenen Treptower Park bekommt er einen zweiten Mittelbahnsteig. Seit 1937 trägt er auch den gleichen Namen wie die Parkanlage.

Güterverkehr durchbricht Millionengrenze - II

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Treptow um 1900. Zur Gewerbeausstellung 1896 im nahegelegenen Treptower Park bekommt er einen zweiten Mittelbahnsteig.

1910
Das Empfangsgebäude des Bahnhofs Kaiser-Friedrich-Straße zur Zeit seiner Eröffnung um 1912. Er ist der dritte Haltepunkt der Stadt Neukölln an der Ringbahn.

27 Bahnhöfe auf dem Ring

Ab 1910 ist der Ring auf allen Abschnitten viergleisig und erhält in diesem Jahrzehnt drei neue Bahnhöfe.

Dieses Bild zeigt das Empfangsgebäude des Bahnhofs Kaiser-Friedrich-Straße (heute Sonnenallee) zur Zeit seiner Eröffnung um 1912.

1920
Blick auf die Ringbahn Richtung Osten beim Bahnhof Beusselstraße um 1923. Rechts sind die riesigen Gleisanlagen des Güterbahnhofs Moabit zu sehen.

Ringbahn in Groß-Berlin - I

Mit der Gründung von Groß-Berlin liegt die Ringbahn nun vollständig in Berlin.

Dieses Bild zeigt die Ringbahn beim Bahnhof Beusselstraße um 1923. Rechts sind die riesigen Gleisanlagen des Güterbahnhofs Moabit zu sehen.

Ringbahn in Groß-Berlin - II

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Schönhauser Allee um 1920. Rechts im Vordergrund ist das Empfangsgebäude von 1913 zur Greifenhagener Straße zu sehen, am Bahnsteigende das Empfangsgebäude von 1890 an der Schönhauser Allee.

Ein Ringbahnzug am Bahnsteig des Bahnhofs Tempelhof. Die Aufnahme stammt vom 15. Juli 1919 vom Verkehrsstreik. Das Lokschild signalisiert, dass der Ringbahnzug nach der Station Tempelhof weiter Richtung Papestraße fährt und dann der Ring über die Südringspitzkehre zum Potsdamer Ringbahnhof verlässt.

Ringbahn in Groß-Berlin - III

Diese Bild vom 15. Juli 1919 zeigt einen Ringbahnzug am Bahnsteig des Bahnhofs Tempelhof während des Verkehrsstreiks.

Ein Ringbahnzug am Bahnhof Tempelhof. Auf dem Bild gut zu erkennen: paarweise gekuppelte Abteilwagen-Dreiachser (typisch für Berlin). Die Aufnahme stammt vom 15. Juli 1919.

Ringbahn in Groß-Berlin - IV

Dieses Bild vom 15. Juli 1919 zeigt ebenfalls einen Ringbahnzug am Bahnhof Tempelhof. Der Fotograf notiert damals: „Nach Beendigung des Streiks wurden die ersten Ringbahnzüge gestürmt. Alles hing an den Trittbrettern und die Puffer waren auch besetzt“.

1924
S-Bahnzüge stehen am Bahnbetriebswerk Westend im Jahr 1942.

Geburtsstunde der S-Bahn

Während auf dem Ring nur Dampfzüge verkehren, fahren zwischen dem Stettiner Bahnhof und Bernau erste Elektrotriebwagen. Die S-Bahn ist geboren.

Dieses Bild zeigt S-Bahnzüge am Bahnbetriebswerk Westend im Jahr 1924.

1929
Luftbildaufnahme des Bahnbetriebswerks Papestraße vom 14. Juli 1927. Es befindet sich zwischen den S-Bahngleisen der Ringbahn und kann künftig von beiden Seiten der Ringbahn aus westlicher und östlicher Richtung erreicht werden. Das Werk kann nur per Bahn mit Material versorgt werden. Für Fußgänger gibt es einen internen Zugang über die Boelckestraße.

Triebwagen ersetzen Dampfzüge - I

Zwischen 1928 und 1929 wird die Ringbahn in mehreren Abschnitten elektrifiziert. Ab 15. Mai 1929 verkehren nur noch S-Bahnen. Neue Betriebswerke sind entstanden.

Dieses Bild ist eine Luftbildaufnahme des Bahnbetriebswerks Papestraße vom 14. Juli 1927 zwischen den S-Bahngleisen der Ringbahn. Die rechte Bildhälfte zeigt die großen Ausmaße der Gleisanlagen des Güterbahnhofs Tempelhof.

Der Nordbahnhof liegt zwischen den Ringbahnhöfen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee.

Triebwagen ersetzen Dampfzüge - II

Dieses Bild zeigt den Gleisplan des Nordbahnhofs um 1929. Er liegt zwischen den Ringbahnhöfen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee.

Zusammen mit den Gleisen für den Zentralviehhof liegen die Anlagen des Bahnhofs Frankfurter Allee zwischen Landsberger und Frankfurter Allee an der Ringbahn.

Triebwagen ersetzen Dampfzüge - III

Dieses Bild zeigt den Gleisplan des Bahnhofs Frankfurter Allee um 1930. Zusammen mit den Gleisen für den Zentralviehhof liegen die Anlagen zwischen Landsberger und Frankfurter Allee an der Ringbahn.

1930
Blick vom Güterbahnhof der Ringbahn auf den Personenbahnhof Gesundbrunnen in den 1930er-Jahren. Links an der Badstraßenbrücke liegt der Ringbahnsteig mit dem kleinen Empfangsgebäude. Rechts davon liegt der Bahnsteig für den Fernverkehr von Stettiner, Kremmener und Nordbahn. Und dahinter direkt an dem mächtigen Empfangsgebäude des Bahnhofs Gesundbrunnen liegt der Bahnsteig für den Vorortverkehr der drei Bahnen.

Fahrzeiten immer kürzer - I

1903 schaffen Vollringzüge in 125 Minuten die Umrundung. 1925 in 116 Minuten. Die S-Bahn braucht in den 30ern 78 Minuten. Heute sind es 60 Minuten.

Dieses Bild zeigt den Blick vom Güterbahnhof der Ringbahn auf den Personenbahnhof Gesundbrunnen in den 1930er-Jahren. Links an der Badstraßenbrücke liegt der Ringbahnsteig mit dem kleinen Empfangsgebäude. Rechts davon liegt der Bahnsteig für den Fernverkehr.

Blick entlang der Ringbahn Richtung Osten vom Bahnhof Jungfernheide am 16. Juni 1928. Der Fotograf steht am Ende des Dachs des 1908 erbauten Vorortbahnsteigs. Links im Hintergrund haben die Bauarbeiten für den neuen Bahnsteig für die Siemensbahn begonnen.

Fahrzeiten immer kürzer - II

Dieses Bild zeigt den Blick entlang der Ringbahn Richtung Osten vom Bahnhof Jungfernheide am 16. Juni 1928. Links im Hintergrund haben die Bauarbeiten für den neuen Bahnsteig für die Siemensbahn begonnen.

Baubeginn im Jahr 1931 für den neuen Umsteigebahnhof Schöneberg. Er wird den westlich (links) liegenden Ringbahnhof Ebersstraße ersetzen und ab 1933 ein Umsteigen von der Ringbahn auf die Wannseebahn ermöglichen.

Fahrzeiten immer kürzer - III

Dieses Bild zeigt den Baubeginn für den neuen Umsteigebahnhof Schöneberg im Jahr 1931. Er wird den westlich (links) liegenden Ringbahnhof Ebersstraße ersetzen und ab 1933 ein Umsteigen von der Ringbahn auf die Wannseebahn ermöglichen.

1940
Der Bahnhof Hermannstraße mit Blickrichtung nach Westen im Jahr 1935. Im Vordergrund stehen ein Güter- und Personenwagen der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn.

Zweiter Weltkrieg - I

Der S-Bahnverkehr auf dem Ring wird während des Krieges weitgehend aufrechterhalten. Die Verbindungskurven müssen allerdings infolge von Schäden durch Luftangriffe nach und nach stillgelegt werden.

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Hermannstraße mit Blickrichtung nach Westen im Jahr 1935. Im Vordergrund stehen ein Güter- und Personenwagen der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn. Der Güterzug in der Bildmitte wird von einer preußischen Schlepptenderlok gezogen.

Deutsche Soldaten Anfang der 1940er-Jahre auf der Freiladestraße des Güterbahnhofs Neukölln. Im Hintergrund sind das Stellwerk Nkn und die Hermannbrücke zu erkennen.

Zweiter Weltkrieg - II

Dieses Bild zeigt deutsche Soldaten Anfang der 1940er-Jahre auf der Freiladestraße des Güterbahnhofs Neukölln. Im Hintergrund sind das Stellwerk Nkn und die Hermannbrücke zu erkennen.

S-Bahnhof Berlin Westkreuz (ehemals Bahnhof Ausstellung) im Jahr 1936: S-Bahn BR EB/ET 165 verlässt den Bahnhof Richtung Witzleben (heute Messe Nord/ICC). Links im Hintergrund ist der Berliner Funkturm zu sehen, rechts das Stellwerk vor der Kantstraße.

Zweiter Weltkrieg - III

Dieses Bild zeigt den S-Bahnhof Berlin Westkreuz (ehemals Bahnhof Ausstellung) im Jahr 1936: Eine S-Bahn der Bauart Stadtbahn verlässt den Bahnhof Richtung Witzleben (heute Messe Nord/ICC).

1944
Ab 1942 ist der S-Bahnverkehr auf dem Ring kriegsbedingt eingeschränkt. Aber erst wenige Tage vor Kriegsende muss er am 25. April 1945 ganz eingestellt werden. Die Schäden sind verheerend. Trotzdem gelingt es schon ab dem 18. Juni 1945, dass die S-Bahn auf dem Ring auf Teilabschnitten wieder fährt. Die Oberspreebrücken sind besonders schwer getroffen.

Vollring wird Standard

Der Zugverkehr auf der Spitzkehre zum Potsdamer Ringbahnhof wird eingestellt. Ab 1944 fahren nur noch Vollringzüge. Fahrzeit: 70 Minuten.

Dieses Bild zeigt Instandsetzungsarbeiten an der schwer getroffenen Ringbahnbrücke Oberspree. Ein 20-Minuten-Takt ist erst ab 21. November 1945 zwischen Ostkreuz und Treptower Park möglich.

 

1945
Der von Luftangriffen schwer gezeichnete Bahnhof Ostkreuz im Sommer 1945 von den Ringbahngleisen gesehen. Am Bahnsteig E im Vordergrund sind die S-Bahngleise der Strecke Berlin–Erkner von der sowjetischen Armee demontiert worden. Der südliche Teil der Fußgängerbrücke ist völlig zerstört, das Empfangsgebäude des Bahnhofs zwischen der Brücke und den Bahnsteigen A und D ist abgebrannt.

Ende des Kriegs - I

Ab April fahren keine S-Bahnen mehr. Wenige Monate nach Kriegsende können im Juni erste Teilabschnitte des Rings wieder in Betrieb gehen.

Dieses Bild zeigt den von Luftangriffen schwer gezeichneten Bahnhof Ostkreuz im Sommer 1945 von den Ringbahngleisen gesehen. Am Bahnsteig E im Vordergrund sind die S-Bahngleise der Strecke Berlin–Erkner von der sowjetischen Armee demontiert worden.

Blick auf das Hauptlagerquergebäude der Firma Hertling nach dem Bombenangriff vom 3./4. September 1943. Im Vordergrund ausgebrannte S-Bahnzüge.

Ende des Krieges - II

Blick auf das Hauptlagerquergebäude der Firma Hertling nach dem Bombenangriff vom 3./4. September 1943. Im Vordergrund ausgebrannte S-Bahnzüge.

Am längsten dauern die Reparaturarbeiten nach Kriegsende zwischen Putlitzstraße und Wedding. Erst wenige Tage vor Weihnachten, am 19. Dezember 1945, ist wieder ein 20-Minuten-Takt möglich. Dieses Bild zeigt den Blick aus dem S-Bahnführerstand auf die wiederhergestellte Brücke über den Hohenzollernkanal zwischen Wedding und Putlitzstrasse am 20.12.45.

Ende des Krieges - III

Am längsten dauern die Reparaturarbeiten nach Kriegsende zwischen Putlitzstraße und Wedding (hier im Bild). Erst wenige Tage vor Weihnachten, am 19. Dezember 1945, ist wieder ein 20-Minuten-Takt möglich. Damit ist der S-Bahn-Ring wieder geschlossen. Die Ringbahnspitzkehre und die Verbindungskurve Charlottenburg-Witzleben werden nicht wieder aufgebaut.

Historisches Bahnhofsschild des Bahnhofs Westhafen. Der Bahnhof hieß bis 1992 Putlitzstra0e.

Ende des Krieges - IV

Dieses Bild zeigt das historische Bahnhofsschild des Bahnhofs Westhafen. Der Bahnhof hieß bis 1992 Putlitzstraße.

1950
Der Zugang von der Rognitzstraße zum Bahnhof Witzleben in den 1960er-Jahren. Im Hintergrund sind die Wohnungen der Charlottenburger Baugenossenschaft auf der anderen Seite des Dresselstegs zu sehen.

Wiederaufbau

Es dauert bis in die 1950er-Jahre, bis die meisten Kriegsschäden auf der Ringbahn beseitig sind.

Dieses Bild zeigt den Zugang von der Rognitzstraße zum Bahnhof Witzleben in den 1960er-Jahren.

1960
Das neue Empfangsgebäude des Bahnhofs Halensee kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 1960 nach zweijähriger Bauzeit. Bis 1958 hat noch die ausgebrannte Ruine des Vorgängerbaus am Kurfürstendamm gestanden.

Neubauten am Ring - I

In Ost und West entstehen neue Empfangsgebäude. 1968 wird der erste Container-Bahnhof an der Ringbahn eröffnet.

Dieses Bild zeigt das neue Empfangsgebäude des Bahnhofs Halensee kurz nach seiner Eröffnung im Jahr 1960 nach zweijähriger Bauzeit. Bis 1958 hat noch die ausgebrannte Ruine des Vorgängerbaus am Kurfürstendamm gestanden.

Von 1964 bis 1969 entsteht auf dem alten Güterbahnhof Frankfurter Allee ein 28000 Quadratmeter großer, moderner Containerbahnhof. 1976 werden bereits 150 Containerzüge wöchentlich abgefertigt. Der Containerbahnhof Frankfurter Allee ist der größte und leistungsstärkste Containerbahnhof der DDR.

Neubauten am Ring - II

Dieses Bild zeigt 28.000 Quadratmeter großen Containerbahnhof, der von 1964 bis 1969 auf dem alten Güterbahnhof Frankfurter Allee enstanden ist. Der Containerbahnhof Frankfurter Allee ist der größte und leistungsstärkste Containerbahnhof der DDR.

Historisches Bahnhofsschild des Bahnhofs Heidelberger Platz. Der Bahnhof hieß bis 1993 Schmargendorf.

Neubauten am Ring - III

Dieses Bild zeigt das historische Bahnhofsschild des Bahnhofs Heidelberger Platz. Der Bahnhof hieß bis 1993 Schmargendorf.

Blick 1971 von der Hermannbrücke zur Oderstraßenbrücke. Links sind die Reste des Anfang 1955 geschlossenen Bahnsteigs der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn zu sehen. In den Bahnhof Hermannstraße fährt ein Halbzug der Ringbahn BR 275 ein.

Neubauten am Ring - IV

Dieses Bild zeigt den Blick 1971 von der Hermannbrücke zur Oderstraßenbrücke. Links sind die Reste des Anfang 1955 geschlossenen Bahnsteigs der Neukölln-Mittenwalder Eisenbahn zu sehen. In den Bahnhof Hermannstraße fährt ein Halbzug der Ringbahn (BR 275) ein.

Blick aus luftiger Höhe im Jahr 1925 auf den Potsdamer Bahnhof und auf das links davon liegende Haus Potsdam (später Haus Vaterland). Bis 1943/44 fahren die Ringzüge über die Ringbahnspitzkehre den Potsdamer Bahnhof an. Danach verkehren sie auf direktem Weg zwischen Tempelhof und Schöneberg auf der Ringbahnstrecke. Dabei ist es bis heute geblieben.

Neubauten am Ring - V

Dieses Bild von 1925 zeigt den Potsdamer Bahnhof und das links davon liegende Haus Potsdam (später Haus Vaterland). Links hinter der Haupthalle des Kopfbahnhofs liegen der Potsdamer Ringbahnhof und auf der rechten Seite der Wannseebahnhof. Bis 1943/44 fahren die Ringzüge über die Ringbahnspitzkehre den Potsdamer Bahnhof an. Danach verkehren sie auf direktem Weg zwischen Tempelhof und Schöneberg auf der Ringbahnstrecke.

1961
Blick auf die Sektorengrenze nach dem Mauerbau am Güterbahnhof Treptow im Jahr 1961. Ein massiver Zaun sichert zuerst den Grenzverlauf. Er scheint mitten durch das Stellwerk TWG zu gehen. Im Hintergrund sind die unterbrochenen Gleise der Ringbahn zu sehen. Links ist der Innere Görlitzer Anschluss zu erkennen, der für den Güterverkehr zum Görlitzer Bahnhof trotz Stacheldraht noch bis 1985 genutzt werden kann.

Mauerbau teilt die Ringbahn

Ab dem 13. August ist die Ringbahn unterbrochen. In West-Berlin fahren die Züge zwischen Gesundbrunnen und Sonnenallee. In Ostberlin verkehren sie zwischen Panow/Schönhauser Allee und Treptower Park.

Dieses Bild zeigt die Sektorengrenze nach dem Mauerbau am Güterbahnhof Treptow im Jahr 1961. Ein massiver Zaun sichert zuerst den Grenzverlauf. Er scheint mitten durch das Stellwerk TWG zu gehen. Im Hintergrund sind die unterbrochenen Gleise der Ringbahn zu sehen. Links ist der Innere Görlitzer Anschluss zu erkennen, der für den Güterverkehr zum Görlitzer Bahnhof trotz Stacheldraht noch bis 1985 genutzt werden kann.

1970
Der Bahnhof Westend im Mai 1977. Am Bahnsteig B steht abfahrbereit eine S-Bahn nach Köllnische Heide. Dieser Bahnsteig ist heute außer Betrieb.

Weniger Fahrgäste in West-Berlin - I

Durch den Boykott der S-Bahn in West-Berlin sinken die FahrgastzahlenIm Ostteil der Stadt bildet die S-Bahn das Rückgrat des Nahverkehrs.

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Westend im Mai 1977. Am Bahnsteig B steht abfahrbereit eine S-Bahn nach Köllnische Heide. Dieser Bahnsteig ist heute außer Betrieb.

Ein Halbzug der Zuggruppe A der Ringbahn verlässt 1978 den Bahnhof Putlitzstraße Richtung Westen. Im Vordergrund der neu eröffnete Zugang von der Ringbahn zur U-Bahnlinie 9. Im Hintergrund ist der Westhafen mit dem mächtigen Verwaltungsgebäude mit seinem 52 Meter hohen Turm zu sehen. Ganz links ist der nächste Bahnhof Beusselstraße mit der Kehranlage für die Züge der Siemensbahn und der Zuggruppe N nach Spandau-West zu erkennen.

Weniger Fahrgäste in West-Berlin - II

Dieses Bild zeigt, wie 1978 ein Halbzug der Ringbahn den Bahnhof Putlitzstraße Richtung Westen verlässt. Im Vordergrund der neu eröffnete Zugang von der Ringbahn zur U-Bahnlinie 9, im Hintergrund der Westhafen.

Ende der 1970er-Jahre steht 276 075-9 (Bauart Peenemünde) abfahrtbereit nach Spandau-West am ehemaligen Vorortbahnsteig im Bahnhof Jungfernheide mit dem 1929 errichteten Stellwerk Jun.

Weniger Fahrgäste in West-Berlin - III

Dieses Bild, Ende der 1970er-Jahre aufgenommen, zeigt eine S-Bahn (Bauart Peenemünde) abfahrtbereit nach Spandau-West am ehemaligen Vorortbahnsteig im Bahnhof Jungfernheide.

Ein Zug der Baureihe 275 steht im Oktober 1978 am Bahnhof Beusselstraße in Richtung Westhafen zur Abfahrt bereit. Zu dieser Zeit ist auch der parallel verlaufende Güterbahnhof Moabit noch in Betrieb. Dort liegt bis heute der Anfangs- und Endpunkt der Ringbahn.

Weniger Fahrgäste in West-Berlin - IV

Dieses Bild zeigt einen Zug der Baureihe 275 im Oktober 1978 am Bahnhof Beusselstraße in Richtung Westhafen. Zu dieser Zeit ist auch der parallel verlaufende Güterbahnhof Moabit noch in Betrieb. Dort liegt bis heute der Anfangs- und Endpunkt der Ringbahn.

1980
Am 29. März 1980 durcheilt die Schnellzuglok 03 0010-3 vom Bahnbetriebswerk Stralsund mit dem Schnellzug D813 den Güterbahnhof Greifswalder Straße. Das endgültige Aus für Schnellzüge mit Dampfbespannung in der DDR ist nicht mehr fern. Am 31. Mai 1980 bespannt die Lok den letzten planmäßigen Dampfschnellzug auf der Strecke Berlin-Stralsund.

Stilllegung des West-Rings

Nach dem Streik der Reichsbahner in West-Berlin verkehren ab Mitte September keine Züge mehr auf der Ringbahn zwischen Gesundbrunnen und Sonnenallee.

Dieses Bild zeigt wie am 29. März 1980 eine Schnellzuglok den Güterbahnhof Greifswalder Straße durcheilt. Das endgültige Aus für Schnellzüge mit Dampfbespannung in der DDR kommt am 31. Mai 1980.

1990
Die Bauarbeiten für das neue Nordkreuz haben begonnen. Die Baustelle präsentiert sich am 28. Februar 1993 wie eine Mondlandschaft. Nur die beiden S-Bahngleise ganz links sowie das Gleis auf dem Damm mit den Viaduktbögen von Gesundbrunnen nach Norden ist befahrbar. Die Ringbahn wird erst acht Jahre später wieder geradeaus zwischen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee verkehren. Die Fernbahn sogar erst 2006.

Wiedervereinigung

Schon vor der Wiedervereinigung starten 1989 in West-Berlin die Bauarbeiten für die Reaktivierung des Südrings.

Dieses Foto zeigt die Bauarbeiten für das neue Nordkreuz. Die Baustelle präsentiert sich am 28. Februar 1993 wie eine Mondlandschaft. Nur die beiden S-Bahngleise ganz links sind befahrbar, ebenso das Gleis auf dem Damm mit den Viaduktbögen von Gesundbrunnen nach Norden.

1993
Parallelfahrt von zwei Zügen der Baureihe 485 von Witzleben (heute Messe Nord/ICC) zum Bahnhof Westend anlässlich der Reaktivierung des Südrings am 17. Dezember 1993.

Südring wiedereröffnet - I

Am 17. Dezember 1993 wird die Wiedereröffnung des Südrings mit 14 Bahnhöfen von Westend bis Baumschulenweg gefeiert.

Dieses Bild zeigt die Parallelfahrt von zwei Zügen der Baureihe 485 von Witzleben (heute Messe Nord/ICC) zum Bahnhof Westend anlässlich der Reaktivierung des Südrings am 17. Dezember 1993.

Aufkleber zur Reaktivierung des Südrings 1993

Südring wiedereröffnet - II

Dieses Bild zeigt einen Aufkleber zur Reaktivierung des Südrings 1993.

Am 25. September 1989 beginnen die Bauarbeiten zur Reaktivierung des Südrings unter der Regie des Berliner Senats. 585 Millionen Mark werden dafür veranschlagt. In zwei Bauabschnitten soll die Bahnstrecke von Westend bis Schöneberg bis 1992 und weiter bis zur Sonnenallee 1994 wieder hergestellt werden. Der Mauerfall und die politische Wende ändern diese Pläne: Von Neukölln soll danach nicht die Strecke zum Bahnhof Sonnenallee, sondern die Gleise nach Köllnische Heide und weiter zum Baumschulenweg und damit der Anschluss zum Netz der S-Bahn in Ostberlin wiederhergestellt werden. Am 17. Dezember 1993 wird der 18,4 Kilometer lange Südring zwischen Westend und Baumschulenweg wieder eröffnet. Baukosten insgesamt: 775 Millionen Mark. 1

Südring wiedereröffnet - III

Dieses Bild zeigt die Fahrkarte, die anlässlich der Wiedereröffnung des Südrings am 17. Dezember 1993 ausgegeben wurde.

Am 25. September 1989 beginnen die Bauarbeiten zur Reaktivierung des Südrings unter der Regie des Berliner Senats. 585 Millionen Mark werden dafür veranschlagt. In zwei Bauabschnitten soll die Bahnstrecke von Westend bis Schöneberg bis 1992 und weiter bis zur Sonnenallee 1994 wieder hergestellt werden. Der Mauerfall und die politische Wende ändern diese Pläne: Von Neukölln soll danach nicht die Strecke zum Bahnhof Sonnenallee, sondern die Gleise nach Köllnische Heide und weiter zum Baumschulenweg und damit der Anschluss zum Netz der S-Bahn in Ostberlin wiederhergestellt werden. Am 17. Dezember 1993 wird der 18,4 Kilometer lange Südring zwischen Westend und Baumschulenweg wieder eröffnet. Baukosten insgesamt: 775 Millionen Mark. 14 Bahnhöfe sind von Grund auf neu gebaut worden, wie hier am Heidelberger Platz.

Südring wiedereröffnet - IV

Dieses Foto zeigt Bauarbeiten zur Wiedereröffnung des Südrings am Heidelberger Platz. Der Bahnhof wurde von Grund auf neu gebaut.

Nach dem Mauerfall und der Deutschen Einheit wird auch der Ringschluss zwischen Westend und Schönhauser Allee in Angriff genommen. Der Abschnitt von Westend bis Jungfernheide geht 1997 in Betrieb, 1999 fährt die S-Bahn wieder bis Westhafen. Für die Strecke zwischen beiden Stationen sind von 1996 bis 1999 rund 65,5 Mio. Mark investiert worden und zwei Bahnbrücken über die Lise-Meitner-Straße und über den Charlottenburger Verbindungskanal sowie ein Unterwerk neu gebaut worden. Der Bahnhof Gesundbrunnen wird im Rahmen des Projekts Nordkreuz und Wiederaufbau des Berliner Innenrings zwischen 1996 und 2006 total umgebaut. 2001 wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen wieder aufgenommen. Ein Jahr später folgt der Ringschluss zwischen Gesundbrunnen und Westhafen und seit dem 28. Mai 2006 halten am Bahnhof Gesundbrunnen auch wieder Regional- und Fernzüge. Am 18. Dezember 1997 wird auch der Südring zwischen Treptower Park-Sonnenallee-Neukölln geschlossen.

Südring wiedereröffnet - V

Dieses Bild zeigt die Fahrkarte, die anlässlich des Lückenschlusses zwischen Ostkreuz und Treptowerr Park am 18.12.1997 ausgegeben wurde.

2000
Der Bahnhof Südkreuz am 14. August 2008 aus Richtung Norden gesehen. Zwischen dem südlichen und nördlichen Parkdeck liegt die Ringbahnhalle.

Neubau von Fernbahnhöfen - I

Im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends werden die Arbeiten an den neuen Fernbahnhöfen Gesundbrunnen und Südkreuz abgeschlossen.

Dieses Bild zeigt den Bahnhof Südkreuz am 14. August 2008 aus Richtung Norden gesehen. Zwischen dem südlichen und nördlichen Parkdeck liegt die Ringbahnhalle.

Luftaufnahme von der Ringbahn am Bahnhof Ostkreuz kurz vor dem Umbau 2006: Am Ringbahnsteig F fährt gerade ein S-Bahnzug Richtung Süden ein.

Neubau von Fernbahnhöfen - II

Dieses Bild zeigt eine Luftaufnahme von der Ringbahn am Bahnhof Ostkreuz kurz vor dem Umbau 2006: Am Ringbahnsteig F fährt gerade ein S-Bahnzug Richtung Süden ein.

Nach dem Mauerfall und der Deutschen Einheit wird auch der Ringschluss zwischen Westend und Schönhauser Allee in Angriff genommen. Der Abschnitt von Westend bis Jungfernheide geht 1997 in Betrieb, 1999 fährt die S-Bahn wieder bis Westhafen. Für die Strecke zwischen beiden Stationen sind von 1996 bis 1999 rund 65,5 Mio. Mark investiert worden und zwei Bahnbrücken über die Lise-Meitner-Straße und über den Charlottenburger Verbindungskanal sowie ein Unterwerk neu gebaut worden. Der Bahnhof Gesundbrunnen wird im Rahmen des Projekts Nordkreuz und Wiederaufbau des Berliner Innenrings zwischen 1996 und 2006 total umgebaut. Auf dem Bild vom 20. September 1997 sind die Bauarbeiten am neuen Richtungsbahnsteig der S-Bahn nach Süden zu sehen. Links davon hält noch eine S-Bahn am alten Bahnsteig C. 2001 wird der S-Bahn-Verkehr zwischen Schönhauser Allee und Gesundbrunnen wieder aufgenommen. Ein Jahr später folgt der Ringschluss zwischen Gesundbrunnen und Westhafen und seit dem 28. Mai 2006 halten am Bahnhof Gesundbrunnen auch wieder Regional- und Fernzüge. Am 18. Dezember 1997 wird auch der Südring zwischen Treptower Park-Sonnenallee-Neukölln geschlossen.

Neubau von Fernbahnhöfen - III

Auf diesem Bild vom 20. September 1997, das den Bahnhof Gesundbrunnen zeigt, sind die Bauarbeiten am neuen Richtungsbahnsteig der S-Bahn nach Süden zu sehen. Links davon hält eine S-Bahn am alten Bahnsteig C.

2002
Mit der Eröffnung des letzten Teilabschnitts der Ringbahn zwischen Westhafen und Gesundbrunnen am 15. Juni 2002 ist der S-Bahn-Ring nach 41 Jahren Unterbrechung wieder komplett. Dies wird mit Sonderzügen der Baureihe 485 gefeiert, wie hier auf dem Bahnhof Gesundbrunnen.

Ringschluss - I

Nach 41 Jahren ist der Ring wieder geschlossen. Am 15. Juni 2002 wird der letzte Abschnitt zwischen Gesundbrunnen und Westhafen eröffnet.

Dieses Bild vom Eröffnungstag zeigt einen Sonderzug der Baureihe 485 am Bahnhof Gesundbrunnen, der anlässlich der Feierlichkeiten eingesetzt wurde.

Der Ring ist wieder komplett: Nach 41 Jahren wird der Ring auf dem Bahnhof Westhafen am 15. Juni 2002 um 14:33 Uhr im Rahmen eines Festakts durch das symbolische Ankuppeln zweier S-Bahnhalbzüge der Baureihe 485 und der gemeinsamen Abfahrt Richtung Wedding geschlossen. Die Strecken der Fernbahn für den Ring und für die Verbindung zum Hauptbahnhof sind da noch im Bau und werden erst Ende Mai 2006 in Betrieb genommen.

Ringschluss - II

Dieses Bild zeigt das symbolische Ankuppeln zweier S-Bahnhalbzüge der Baureihe 485 auf dem Bahnhof Westhafen am 15. Juni 2002 um 14:33 Uhr anlässlich des Ringschlusses.

2010
In seinem Spätwerk „Die Poggenpuhls“ setzt Schriftsteller Theodor Fontane (1819-1898) dem Bahnhof Ostkreuz ein Denkmal: „Dritter Klasse Ringbahn und bis Bahnhof Stralau. Und als wir da hoch oben ausstiegen, hoch wie der Berg Ararat, da lag der Rummelsburger See mitsamt der Spree wie eine mächtige Wasserfläche vor uns. [...] Der Bahnhof ist der Ararat, der Rummelsburger See die Sündflut.“

Aus Rostkreuz wird wieder Ostkreuz - I

20 Jahre nach dem Mauerfall ist das Bahnnetz in Berlin modernisiert. Ende 2018 werden die Bauarbeiten nach 12 Jahren Umbau am Ostkreuz abgeschlossen.

Das Bild zeigen den Bahnsteig E im Vordergrund mit Blick zum darüberliegenden Ringbahnsteig F.

Historisches Bahnhofsschild des Bahnhofs Ostkreuz aus DDR-Zeiten.

Aus Rostkreuz wird wieder Ostkreuz - II

Dieses Bild zeigt das historische Bahnhofsschild des Bahnhofs Ostkreuz aus DDR-Zeiten.

Die Ringbahnhalle am Ostkreuz zur Blauen Stunde am 20. April 2018. Seit dem 6. Oktober 2017 prangt der Bahnhofsname, im Mittel 6,50 Meter hoch, über die ganze Länge der westlichen Glasfassade der Ringbahnhalle. Die Folien-Farbe heißt „904 Silbersee metallic“.

Aus Rostkreuz wird wieder Ostkreuz - III

Dieses Bild zeigt die Ringbahnhalle am Ostkreuz zur Blauen Stunde am 20. April 2018. Seit dem 6. Oktober 2017 prangt der Bahnhofsname über die ganze Länge der westlichen Glasfassade der Ringbahnhalle.

2021
Am 30. Mai 2020 passiert ganz links ein Zug der neuen Baureihe 483/484 der Berliner S-Bahn während einer Testfahrt die Oderstraßenbrücke, während auf dem Gegengleis ein Ringbahnzug BR 480 der Linie S42 Richtung Osten fährt. In der Abstellanlage des Bahnhofs Hermannstraße steht ein Vollzug der BR 481 mit Fahrziel Flughafen Schönefeld. Seit 1. Januar 2021 verkehrt die neue S-Bahnbaureihe regulär als S47 auf der Strecke Hermannstraße–Spindlersfeld. Auf der kompletten Ringbahn sollen sie spätestens ab 2023 regulär verkehren.

Neue Züge für den Ring - I

Seit Januar fahren die Züge der neuen Baureihe 483/484 auf der Linie S47. Ab 2023 sollen die Züge auf allen Ringbahnlinien verkehren.

Dieses Bild zeigt einen Zug der neuen Baureihe während einer Testfahrt die Oderstraßenbrücke passieren. Auf dem Gegengleis fährt ein Ringbahnzug der Baureihe 480 in Richtung Osten.

Am 28. März 2020 verlässt ein Halbzug der neuen S-Bahnfahrzeuge aus zwei Einheiten der BR 483 beim Sonnenuntergang den Bahnhof Hohenzollerndamm.

Neue Züge für den Ring - II

Dieses Bild zeigt, wie am 28. März 2020 eine neue S-Bahn beim Sonnenuntergang den Bahnhof Hohenzollerndamm verlässt.

Ein Testzug der neusten S-Bahn-Baureihe 483/484 fährt im Mai auf dem Ringbahnsteig des Bahnhofs Ostkreuz ein. Auf dem Teilnetz Ring/Südost werden ab 2021 diese neuen S-Bahnzüge fahren. Die Deutsche Bahn hat dafür 382 neue S-Bahn-Wagen in Auftrag gegeben. Hersteller der Fahrzeuge ist ein Konsortium der Unternehmen Siemens und Stadler. Die Züge verfügen über moderne ergonomisch geformten Fahrgastsitze und größere Mehrzweckbereiche mit Stellflächen für Kinderwagen und Fahrräder sowie über eine Klimaanlage.

Neue Züge für den Ring - III

Dieses Bild zeigt, wie im Mai 2020 ein Testzug der neuen S-Bahn auf dem Ringbahnsteig des Bahnhofs Ostkreuz einfährt.

Ein Zug der Baureihe 480 passiert als S41 den Start- und Endpunkt der Ringbahn. Er liegt auf Höhe der Erna-Samuel-Straße 11. Die Ringbahn ist 36 965 Meter (S-Bahn) bzw. 37 060 Meter (Fernbahn) lang.

Neue Züge für den Ring - IV

Dieses Bild zeigt, wie ein Zug der Baureihe 480 den Start- und Endpunkt der Ringbahn passiert. Er liegt auf Höhe der Erna-Samuel-Straße 11. Der S-Bahn-Abschnitt der Ringbahn ist 36.965 Meter lang.

Am 24. Mai 2020 verlässt die sechstteilige Testgarnitur der neuesten S-Bahnfahrzeuggeneration den Bahnhof Südkreuz Richtung Schöneberg. Zwischen den beiden Richtungsgleisen liegt rechts eine weitere Abstellanlage der S-Bahn.

Neue Züge für den Ring - V

Dieses Bild zeigt, wie am 24. Mai 2020 eine neue S-Bahn den Bahnhof Südkreuz Richtung Schöneberg verlässt.

Neugierig geworden?

Alle Bildbeschreibungen stammen von Sven Heinemann, Autor des Buches „Die Berliner Ringbahn – Die Geschichte der legendären Eisenbahnstrecke 1871 bis heute“. Für noch detailliertere Infos bzw. alle Beschreibungen auf einen Blick, laden Sie sich bitte folgende PDF herunter:

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