Sicherheit

Unser Impfzug - ein Riesenerfolg!

100 Impfdosen wurden auf drei Runden Ringbahn verabreicht.

Abiturient Max Kietzmann war unter den ersten der insgesamt 100 Menschen, die auf den drei Ringbahnrunden in dem Sonderzug der neuen Baureihe 484 von Bahnarzt Dr. Christian Gravert geimpft wurden.
Abiturient Max Kietzmann war unter den ersten der insgesamt 100 Menschen, die auf den drei Ringbahnrunden in dem Sonderzug der neuen Baureihe 484 von Bahnarzt Dr. Christian Gravert geimpft wurden.

Der Andrang war enorm am S-Bahnhof Treptower Park, der ersten Station des Impfzugs am 30. August. Kein Wunder, denn die Möglichkeit, sich in einem Sonderzug der neuesten Baureihe der S-Bahn (BR 484) gegen das Coronavirus impfen zu lassen, ist schon etwas besonderes.

Das ist schon klasse und was ganz Besonderes, sich hier in dieser nigelnagelneuen S-Bahn impfen lassen zu können. Ich finde die ganze Aktion toll, weil sie mit der Außenwirkung der Ringbahn nochmal darauf aufmerksam macht, wie wichtig das Impfen für alle ist.

Corinna Blaschek Impfling und Zugbegleiterin im Fernverkehr der DB
Großer Andrang beim Impfzug

An manchen Bahnhöfen war der Andrang so groß, dass Impfwillige auf die nächste Runde des Impfzugs warten mussten – oder ihnen gleich empfohlen wurde, zu anderen offenen Berliner Impfzentren zu gehen.

Am Ende der insgesamt drei Runden auf dem Berliner Ring waren alle der verfügbaren 100 Impfdosen des Herstellers Johnson&Johnson ordnungsgemäß verabreicht. Ein Riesenerfolg, wie S-Bahnchef Peter Buchner sagte:

Die Berlinerinnen und Berliner haben unser niederschwelliges Impfangebot begeistert angenommen, das freut uns sehr.

Peter Buchner Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin

Die S-Bahn Berlin wollte mit der Aktion das Thema Impfen ganz gezielt ins Rampenlicht stellen und dafür sensibilisieren, dass eine hohe Impfquote ein zentraler Meilenstein ist auf dem Weg zurück zur Normalität – sogar die New York Times berichtete darüber.

Geimpft wurde im Sitzen bei ruhiger Fahrt

Die neue S-Bahn wurde zum fahrenden Impfzentrum.
Die neue S-Bahn wurde zum fahrenden Impfzentrum.

Die Impfdosen wurden von einem erfahrenen Spezialisten verabreicht: Der Chefmediziner der Deutschen Bahn (DB) und leitende Betriebsarzt Dr. Christian Gravert hatte zuvor drei Monate lang tausende von Mitarbeiter:innen der DB im Impfzentrum am Berliner Hauptbahnhof geimpft. Bereits als junger Arzt konnte er Erfahrungen sammeln, was ungewöhnliche Arbeitsbedingungen angeht - wie jetzt im fahrenden Zug:

Früher war ich als Schiffsarzt bei der Marine im Einsatz. Wer bei Seegang operieren kann, kann auch im Zug impfen. Wir haben das im Sitzen gemacht, beim Halt im Bahnhof oder bei gleichmäßiger Fahrt, das hat gut funktioniert.

Dr. Christian Gravert Chefmediziner der Deutschen Bahn
S-Bahnchef Peter Buchner vor den Impfzug

Ob es eine Wiederholung geben wird, stand nach der Impfaktion noch nicht fest.

Wir werten den Tag erst nochmal detailliert aus. Wichtig war uns, das Signal auszusenden, wie wichtig das Impfen für das Überwinden der Pandemie ist und dass ein einfacher Zugang zum Corona-Schutz weitere Berliner:innen zum Impfen bewegen kann. Der große Aufwand für die Organisation und Durchführung dieses Zuges hat sich voll gelohnt!

Peter Buchner Vorsitzender der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin
Auf den "Impfzug" aufspringen

Ob die neue S-Bahn noch einmal als Imfpzug unterwegs sein wird, wissen wir noch nicht. Wer sich gegen Corona impfen lassen möchte, kann dies aber inzwischen unkompliziert und ohne Termin tun.

Berliner Impfzentren

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