Unternehmen

Starkes Zeichen gegen Antisemitismus

Die DB und weitere Unternehmen engagieren sich für ein Deutschland ohne Antisemitismus und Rassismus.

Kranzniederlegung an der Gedenkstätte „Gleis 17“ am Bahnhof Grunewald: v. l. Frank Miram (Deutsche Bahn), Benita von Maltzahn (Volkswagen), Eckard von Klaeden (Daimler), Dr. Anna Herrhausen (Deutsche Bank) und Daniel Lörcher (Borussia Dortmund)
Kranzniederlegung an der Gedenkstätte „Gleis 17“ am Bahnhof Grunewald: v. l. Frank Miram (Deutsche Bahn), Benita von Maltzahn (Volkswagen), Eckard von Klaeden (Daimler), Dr. Anna Herrhausen (Deutsche Bank) und Daniel Lörcher (Borussia Dortmund)

Für eine Zukunft ohne Hass und Extremismus: Am 26. Januar, also einen Tag vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag, veröffentlichten Deutsche Bahn (DB), Deutsche Bank, Daimler, Volkswagen und Borussia Dortmund gemeinsam mit dem Freundeskreis Yad Vashem auf einer virtuellen Gedenkfeier eine gemeinsame Erklärung gegen Antisemitismus und Rassismus.

Zusätzlich dazu legten die Repräsentanten der Unternehmen am Gleis 17 am Bahnhof Grunewald im Südwesten Berlins Kränze nieder – im Gedenken an Juden und andere Opfer des Nationalsozialismus, die von dort aus ab 1941 in Arbeits- und Konzentrationslager deportiert wurden. Die Unternehmen wollen sich so ihrer historischen Verantwortung stellen und für Freiheit, Demokratie, Vielfalt und ein friedliches Miteinander starkmachen.

Die abgegebene Erklärung basiert auf der Arbeitsdefinition der IHRA (International Holocaust Remembrance Alliance) des Begriffs "Antisemitismus". Alle Beteiligten eint die Hoffnung, dass während der deutschen Präsidentschaft der IHRA bis Ende März 2021 auch andere Firmen und Organisationen diesem Schritt folgen werden.

Wir engagieren uns entschlossen für eine Gesellschaft und eine Zukunft ohne Hass und Extremismus. Mit dieser gemeinsamen Erklärung bekunden wir Solidarität mit denjenigen, die von Anfeindungen betroffen sind, und bekennen uns klar zu einem weltoffenen, toleranten und vielfältigen Deutschland ohne Antisemitismus und Rassismus.

Richard Lutz Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG

Klare Positionierung für eine offene Gesellschaft

Zusammengefunden haben sich die fünf Unternehmen durch eine Spendeninitiative für die internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem im April 2019. Die fatale Zunahme von Antisemitismus und Rassismus in Deutschland lässt sich an den Morden in Hanau, dem Anschlag auf die Synagoge in Halle oder die Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke beispielhaft belegen. Als Verfechter einer offenen, aufgeklärten Gesellschaft wollten sich die Unternehmen dazu klar positionieren und die Werte einer solchen Gesellschaft, die auf Toleranz und Respekt der Menschenwürde basieren, stärken.

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Gemeinsam gegen Antisemitismus und Rassismus

Antisemitismus ist eine bestimmte Wahrnehmung von Juden, die sich als Hass gegenüber Juden ausdrücken kann. Der Antisemitismus richtet sich in Wort und Tat gegen jüdische oder nicht-jüdische Einzelpersonen und/oder deren Eigentum, sowie gegen jüdische Gemeindeinstitutionen und religiöse Einrichtungen.

Arbeitsdefinition "Antisemitismus" International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA)

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