Dank Doppelstreife sicherer und sauberer
Mobile Teams aus Reiniger:innen und Sicherheitspersonal sorgen für mehr Sicherheit und Sauberkeit in unseren S-Bahnzügen.
Ran an die Schmutz-Hotspots!
Desinfektionsmittel, Handschuhe, Besen, Zitronenduft, feuchte Bodenreinigungstücher, Mülltüten: Sofu ist bestens ausgerüstet, um blitzschnell Wagen von Verschmutzungen zu befreien. Bereits seit fünf Jahren säubert er bei der S-Bahn Berlin Züge.
Seit Anfang Juni ist Sofu in einem ganz besonderen Team unterwegs: Als mobile Reinigungskraft sorgt er gemeinsam mit Kolleg:innen von DB Sicherheit für Sauberkeit und Ordnung in den Zügen. Ob klebriges Bier auf dem Boden oder Schokolade am Sitzbezug: Blitzschnell hat er die „Schmutz-Hotspots“ entdeckt und reinigt sie.
Das Sofortprogramm in Zahlen
- 4 Teams aus Reinigungs- und Sicherheitskräften sind künftig zusätzlich im Einsatz.
- 2/3 der Züge im S-Bahn-Netz werden von ihnen ab August kontrolliert und gesäubert.
- 6.300 Reinigungen führt die S-Bahn Berlin insgesamt täglich an und in ihren Zügen durch.
- Über 1 Million Euro investiert das Unternehmen 2026 in das Programm für mehr Sicherheit und Sauberkeit.
Schneller Schmutz den Garaus machen
Heute ist Sofu auf der Stadtbahn zwischen Bellevue und Ostkreuz unterwegs – und wechselt immer wieder den Zug. Zwei Drittel aller Fahrzeuge auf der Strecke kontrolliert er täglich gemeinsam mit den Kolleg:innen von DB Sicherheit. Insgesamt vier mobile Teams werden ab August zusätzlich eingesetzt.
Die Resonanz der Fahrgäste sei sehr positiv, erzählt er:
Das kann auch Rentnerin Karin bestätigen, die ebenfalls unterwegs Richtung Ostkreuz ist:
Laut Beförderungsbedingungen ist es nicht erlaubt, in der S-Bahn zu essen oder zu trinken und Verpackungen oder Flaschen wegzuwerfen.
Wenn gutes Miteinander Anschubhilfe braucht
Wo viele Menschen unterwegs sind, kann es auch zu Konflikten kommen. Sofu wird deshalb bei seiner Arbeit von den Sicherheitskräften Pascal und Moayad begleitet. Sind sie am anderen Ende des Zugs, ruft er sie per Funkgerät: „Bitte kommen.“ Schnell sind die beiden zur Stelle.
Das sei jedoch nur im äußersten Notfall notwendig. Die geschulten Sicherheitsprofis versuchen zunächst immer, schwierige Situationen zu deeskalieren und vermitteln auf Wunsch den Kontakt zu Einrichtungen wie der Stadtmission.
Das Unternehmen wolle dabei auch Teil der Lösung sein und unterstütze beispielsweise bereits seit Jahren Hilfseinrichtungen und -angebote für Menschen ohne festen Wohnsitz.
Finanzieller Support für Mobile Einzelfallhilfe
Seit 2017 werden die Stellen von zwei mobilen Einzelfallhelfer:innen ‒ aktuell mit ca. 80.000 Euro ‒ finanziert. Diese nehmen Kontakt mit körperlich schwer gezeichneten Betroffenen auf, vornehmlich mit denen, die Zuflucht in Öffentlichen Nahverkehrsmitteln und Bahnhöfen suchen.






