Ab 13. Dezember gilt der neue Fahrplan
Verbessertes Angebot für die Region, aber weiter viele Bauarbeiten
Verbessertes Angebot für die Region
Am zweiten Sonntag im Dezember – also in diesem Jahr am 13. Dezember – findet der europaweite Fahrplanwechsel statt. Für Berlin und Brandenburg bedeutet das in diesem Jahr bessere Anschlüsse, zusätzliche Verbindungen und eine stärkere Abstimmung der Angebote. Ziel ist es, den Fahrgästen, trotz der angespannten Haushaltslagen, ein verlässliches und gut aufeinander abgestimmtes Mobilitätsangebot zu bieten.
Sonderausgabe geplant
Vor allem die Inbetriebnahme der beiden neuen Netze Nord-Süd 2 und Berlin – Stettin bringt umfangreiche Angebotserweiterungen im Regionalverkehr. Darüber wird DB Regio Nordost mit einem Extra im punkt 3 Magazin ausführlich informieren. Es wird der Ausgabe vom 5. November beiliegen.
Das Baugeschehen bleibt weiterhin hoch und wirkt sich auf den Fahrplan aus. Die DB InfraGO saniert noch bis Dezember 2027 die Lehrter Bahn. Zwischen Cottbus und Lübbenau entsteht ein zweites Gleis.
Mehr auf vbb.de und bei DB Regio Nordost
Geringfügige Änderungen im S-Bahn-Netz
Der Fahrplan 2027 ist im Wesentlichen eine Fortführung des bestehenden Verkehrsangebotes. Allerdings kommt es – bedingt durch das zunehmende Alter der Bestandsfahrzeuge sowie erforderliche Ertüchtigungsmaßnahmen für eine Stabilisierung und einen verlängerten Einsatz dieser Fahrzeuge – zu einer eingeschränkten Fahrzeugverfügbarkeit und folglich zu einigen Anpassungen im Verkehrsangebot.
- S1: Umstellung des 5-Minutentaktes (im Abschnitt zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz) während der Hauptverkehrszeiten (HVZ) auf einen 5/5/10-Minutentakt (bei gleichzeitiger Verlängerung des verbliebenen HVZ-Verstärkers über Potsdamer Platz hinaus nach Nordbahnhof)
- S5: Umstellung des 5-Minutentaktes (im Abschnitt zwischen Mahlsdorf und Warschauer Straße) während der HVZ auf einen 5/5/10-Minutentakt
Fernverkehr: mehr Sprinter und Europa
Auch im Fernverkehr ändert sich einiges für Fahrgäste aus dem und in den Nordosten: Ab dem Fahrplanwechsel sind deutschlandweit täglich rund 70 Sprinter-Fahrten auf wichtigen Strecken unterwegs. Zum Beispiel fährt der Sprinter zwischen Berlin und Stuttgart künftig dreimal statt einmal täglich je Richtung, in 4 Stunden und 45 Minuten – etwa eine Stunde schneller als das Taktangebot über Frankfurt.
Zwischen Berlin und Hamburg verkehren die Züge nach den baulichen Einschränkungen wieder im Halbstundentakt. Der Intercity Dresden – Berlin – Rostock fährt erneut alle zwei Stunden bis Warnemünde, dazu kommt ein ICE pro Tag und Richtung von Warnemünde über Berlin und Leipzig nach Frankfurt, Stuttgart und München. Jena erhält wieder eine Direktverbindung nach Berlin.
Das internationale Angebot wächst auf mehr als 320 Fahrten pro Tag – rund 20 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren. Damit sind über 200 Städte in 14 Ländern direkt von Deutschland aus erreichbar. Mehr Züge gibt es nach Italien, Frankreich, Österreich und Dänemark. Tickets sind bereits über bahn.de, den DB Navigator sowie in Reisezentren und Agenturen erhältlich.



