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Ringbahn ins Paralleluniversum

"What if Berlin?": Die Berliner Festspiele haben für ihr 75. Jubiläum ein besonderes Projekt mit S-Bahnbezug entwickelt.

„A Walk In Paradise – S Westend“ des schwedischen Künstlers Andreas Gedin
„A Walk In Paradise – S Westend“ des schwedischen Künstlers Andreas Gedin

Künstlerische Freiheit, Diversität, Offenheit, Dialog, internationale Zusammenarbeit – das sind nur einige Werte, für die die Berliner Festspiele stehen. Passend dazu legen sie in ihrem 75. Jubiläumsjahr den Fokus auf performative und musikalische Künste aus Japan und arbeiten dafür mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin zusammen.

Akira Takayama ist ein japanischer Theatermacher und Regisseur. 2002 gründete er in Tokio das interdisziplinäre Theaterkollektiv Port B, mit dem er bis heute international anerkannte Projekte entwickelt.
Akira Takayama ist ein japanischer Theatermacher und Regisseur. 2002 gründete er in Tokio das interdisziplinäre Theaterkollektiv Port B, mit dem er bis heute international anerkannte Projekte entwickelt.

Eine besondere Rolle spielt dabei vom 28. August bis 20. September die Berliner Ringbahn. Gemeinsam mit dem japanischen Künstler Akira Takayama laden die Berliner Festspiele beim Projekt „What if Berlin“ zu einer Reise durch ein Berlin ein, das hätte sein können.

An vier Wochenenden werden die 27 Stationen der Ringbahn zu Orten vergessener künstlerischer Zukunftsentwürfe, die von erfahrenen Stadtführer:innen in sechs verschiedenen Thementouren neu erzählt werden: unverwirklichte Projektideen aus den Archiven der Berliner Festspiele, aus anderen Berliner Kulturinstitutionen sowie von Architekt:innen und Künstler:innen.

Die Touren eröffnen jeweils eine andere Perspektive auf Berlin – von städtebaulichen Visionen über kulturelle Entwürfe bis hin zu alternativen Vorstellungen gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Die Berliner Festspiele veranstalten das ganze Jahr über verschiedene Festivals und Kunstausstellungen, Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen, Lesungen, Vorträge, Debatten und vieles mehr.
Die Berliner Festspiele veranstalten das ganze Jahr über verschiedene Festivals und Kunstausstellungen, Konzerte, Tanz- und Theateraufführungen, Lesungen, Vorträge, Debatten und vieles mehr.

Die Touren beginnen jeweils an einem der folgenden drei Ringbahnhöfe: S-Bahnhof Gesundbrunnen, S-Bahnhof Sonnenallee oder S-Bahnhof Hohenzollerndamm. Von dort begleiten die Stadtführer:innen das Publikum in den Ringbahnen S41 und S42. Die Touren enden an einem anderen Ringbahnhof als dem Startpunkt. Alle Touren finden in deutscher oder englischer Sprache statt.

Übersicht der Touren

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