Ausflugstouren S2

Natur und Kunst erfahren – Von Buch zum Gorinsee

Raus aus dem Großstadttrubel, rein in den grünen Nordosten Berlins – ab nach Buch! Nach einem Besuch im Schlosspark gelangen Sie durch den Naturpark Barnim zum Gorinsee – und erleben auf dem Rückweg eine tierische Überraschung.

Länge
ca. 20 km
Dauer
ca. 3,5 Stunden

Lage in der Stadt

Stationen der Tour

S-Bahnhof Buch

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S-Bahnhof Zepernick

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Wegbeschreibung

Los geht’s am S-Bahnhof Buch. Bevor Sie sich in Richtung Gorinsee aufmachen, führt die Tour zum Schlosspark (1), durch den sich das Flüsschen Panke schlängelt. Nehmen Sie den Ausgang Wiltbergstraße und halten Sie sich rechts. Gleich nach der Unterführung erblicken Sie linker Hand die uralten Eichen, die den Eingang zum Schlosspark markieren. Wenn Sie im Park den rechten Weg einschlagen, passieren Sie bald das durch eine niedrige Mauer vom Park abgegrenzte Sowjetische Ehrenmal (2) (Zugang von der Wiltbergstraße). Auf diesem Weg weiter durch den Park spaziert, biegen Sie auf der kleinen Anhöhe rechts ab und gelangen zum historischen Eingangsportal an der Straße Alt-Buch. Rechts davon steht die sehenswerte Schlosskirche (3).

Doch nun weiter in Richtung Gorinsee: Gehen Sie durch den Park zurück bis zur Wiltbergstraße, am Bahnhof vorbei und immer geradeaus. Dabei taucht rechter Hand das denkmalgeschützte Ludwig-Hoffmann-Quartier auf, einst ein parkähnlich angelegtes Krankenhausgelände, heute ein denkmalgeschütztes Wohnviertel. Nach etwa einem Kilometer folgen Sie dem Wegweiser Richtung Gorinsee und Hobrechtsfelde rechts in den Wald. Sie befinden sich nun im Naturpark Barnim (4). Der Weg führt Sie durch den Bucher Forst und verläuft bald parallel zur Hobrechtsfelder Chaussee.

Dabei stoßen Sie kurz darauf auf Skulpturen am Wegesrand. Sie gehören zur Skulpturenlinie „Steine ohne Grenzen“ (5). Im Bucher Forst und in den ehemaligen Rieselfeldern sind auf 21 Kilometern Wanderwegen insgesamt 120 Skulpturen zu sehen – halten Sie die Augen offen! 

Am Ortseingang von Hobrechtsfelde erblicken Sie gleich links den denkmalgeschützten Rieselspeicher, der zum Gut Hobrechtsfelde (6) gehört.

Um Ihre Tour fortzusetzen, verlassen Sie das Gutsgelände wieder und biegen links in die Hobrechtsfelder Dorfstraße ein. Unmittelbar darauf folgen Sie wiederum links dem von nun an ausgeschilderten Radweg, der Sie bis zum Gorinsee führt. Um das kleine, fast kreisrunde Gewässer führt ein etwa 2,5 Kilometer langer Wanderweg, der mit einem grünen Punkt gekennzeichnet ist. Suchen Sie sich eine schöne Badestelle und wagen Sie an warmen Tagen einen Sprung in den klaren See oder lassen Sie sich ein Eis oder eine deftige Mahlzeit im Gasthaus am Gorinsee (G) am Ostufer schmecken.

Erfrischt und gestärkt gelangen Sie auf derselben Strecke bis Hobrechtsfelde zurück. Gegenüber dem Eingang zum Gut Hobrechtsfelde führt bei Hausummer 1 in der Hobrechtsfelder Dorfstraße ein unscheinbarer Feldweg durch die Rieselfelderlandschaft nach Zepernick. Auf diesem entlangspaziert, durchqueren Sie bald ein besonders Areal: Eine Waldweide (7), auf der Sie ganzjährig Pferden und Rindern begegnen können. Tafeln klären am Eingang darüber auf, wie Sie sich hier zu verhalten haben.

Immer geradeaus spaziert, gelangen Sie nach circa 1,5 Kilometern in den Panketaler Ortsteil Zepernick und weiter geradeaus bis zur Schönerlinder Straße. Hier weisen Schilder den Weg zum ca. ein Kilometer entfernten S-Bahnhof Zepernick. Vor der Rückfahrt können Sie sich noch im Café Madlen neben dem Bahnhofsgebäude mit leckerem Kuchen stärken.

Stadt Bernau bei Berlin, Tourist-Information