Mobilitätshilfen

Tipps für barrierefreies S-Bahnfahren

So kommen mobilitätseingeschränkte Fahrgäste gut an.

Reisender im Rollstuhl nutzt einen Aufzug auf einem barrierefreien Bahnhofsgleis (Berlin Südkreuz)
Mobilitätseingeschränkte Fahrgäste können, wenn sie mit der S-Bahn unterwegs sind, zahlreiche Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen.

Die S-Bahn Berlin nimmt alle mit. Das heißt, dass sie auch in ihrer Mobilität eingeschränkte Fahrgäste sicher ans Ziel bringt. Damit das möglichst reibungslos klappt, sollten schon vor der Fahrt ein paar Tipps beachtet werden.

Vorausplanung mit elektronischer Hilfe

Wer den Ausflug mit der S-Bahn über die Fahrplanauskunft oder mit der S-Bahn Berlin App plant, kann die Option „Barrierefreiheit“ einstellen. So bekommt man direkt angezeigt, ob Aufzüge oder Rolltreppen gerade nicht funktionieren – und kann eine alternative Route wählen.

Zur Fahrplanauskunft

Schon gesehen?

Über einen direkt auf der Startseite der S-Bahnwebsite platzierten Button lässt sich eine Übersicht aller Aufzugs- und Fahrtreppenstörungen geordnet nach Bahnhöfen aufrufen. Oder Sie klicken direkt hier:

Aufzugs- und Fahrtreppenstörungen anzeigen

Tipps beim Einsteigen

Außerdem sollten sich mobilitätseingeschränkte Fahrgäste, die Hilfe benötigen, stets am Anfang des Zuges positionieren, sodass der:die Triebfahrzeugführer:in sie gut sehen kann. Auch zusätzlich per Handzeichen auf sich aufmerksam zu machen, ist sinnvoll.

Um zu wissen, wo genau der Zug hält, sollten Reisende die Kennzeichnungen auf den Bahnsteigen beachten. Dazu zählen beispielsweise die blauen Schilder mit dem Hinweis „Kurzzug Anfang“. Zusätzlich dazu sind auch die Zugzielanzeiger eine Hilfe, denn sie geben Auskunft über die Länge des Zuges.

Fast vollzählig

Von den 168 S-Bahnstationen in Berlin und Brandenburg sind 160 Bahnhöfe durch ihre ebenerdige Lage, Rampen und/oder Aufzüge in der Regel barrierefrei nutzbar.

Ohne Aufzüge sind bislang noch die 8 S-Bahnhöfe Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik, Gehrensestraße, Yorckstraße S2 Bahnsteig, Nöldnerplatz, Marienfelde, Hirschgarten, Schönfließ und Eichwalde.

Stand: Mai 2022

Blaues Hinweisschild "Kurzzug Anfang" weist darauf hin, wo der Zug genau hält.
Blaues Hinweisschild "Kurzzug Anfang" weist darauf hin, wo der Zug genau halten wird.

Wenn vor Ort Probleme vorliegen

Bei akuten Störungen von Aufzügen oder Rolltreppen können sich mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an den Kundendialog wenden, um eine alternative Route zu finden. Direkt per Telefon ist das unter +49 30 29743333 oder per WhatsApp unter +49 30 29712971 möglich.

Barrierefreie Bauinformationen

Auf unserem Youtube-Kanal finden Sie barrierefreie Bauinfos zu unseren großen Bauvorhaben mit Gebärdenspracheinblendung und Untertiteln.

Zu den Videos

Nutzen Sie den kostenfreien Begleitservice!

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich für die geplante Fahrt den VBB Bus & Bahn-Begleitservice an die Seite zu holen. Er begleitet täglich in der Zeit von 7 bis 22 Uhr im gesamten Berliner Stadtgebiet (Tarifbereich Berlin AB inklusive Flughafen BER) – von der Wohnungstür zur Zieladresse und auf Wunsch auch wieder zurück.

Begleitet werden dabei alle, die mobilitätseingeschränkt (geh- oder seheingeschränkt) sind und Bus und Bahn nur schwer alleine nutzen können – oder Hilfe an komplizierten Umsteigepunkten benötigen. Der Service selbst ist kostenlos, für Busse und Bahnen brauchen Fahrgäste jedoch einen gültigen VBB-Fahrausweis.

Der Begleitwunsch kann frühestens eine Woche im Voraus und spätestens am Vortag angemeldet werden - telefonisch Mo.-Fr. von 9.00 bis 16:00 Uhr unter +49 30 34 64 99 40, per E-Mail über begleitservice(at)VBB.de oder direkt über ein Online-Formular.

Mehr Infos zum VBB-Begleitservice

Weitergehende Informationen

Weiterführende Informationen zum Thema "Mobilitätshilfen und Barrierefreiheit bei der S-Bahn Berlin" finden Sie auf unserer Sonderseite:

Barrierefrei mit der S-Bahn unterwegs

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