S-Bahn-Azubis spenden an Berliner Tafel
3.475 Euro übergeben: Geld stammt aus Verkauf ausgemusterter Teile der Baureihe 485
Vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass unsere Azubis je 4.999 Euro an den Kältebus und die Bahnhofsmission gespendet haben. Das war allerdings noch nicht alles, wie in kürzlich erfolgter Besuch bei der Berliner Tafel zeigt.
In der Halle herrscht am 30. Januar emsiges Treiben: Helfende rollen Lebensmittel-Kisten hinein, andere sortieren Gemüse, Obst und Brot. Und über all dem prangt ein Spruch an der Wand: „Die Welt können wir nicht retten. Lebensmittel schon.“
Die Halle 1 auf dem Großmarkt an der Beusselstraße ist das Herzstück der Berliner Tafel e.V.: 1993 wurde der Verein von Sabine Werth in Berlin gegründet. Allen Menschen zu helfen, die Hilfe bedürfen – das ist ihre Devise. Seitdem ist viel geschehen: Mittlerweile gibt es mehr als 960 Tafeln in ganz Deutschland.
Aus alten Teilen Geld gemacht
Sabine Werth begrüßt die kleine S-Bahn-Delegation, die einen Spendenscheck in Höhe von 3.077 Euro und noch einmal 398 Euro in bar dabeihat. Das Geld stammt aus dem Verkauf ausgemusterter Teile der Baureihe 485.
Sabine Werth zeigt ihnen, wie hier, auf rund 6.000 Quadratmetern, die angelieferten Waren angeliefert, sortiert und für die nächste Tour bereitgestellt werden.
Hinzu komme dann noch „Laib und Seele“ mit insgesamt 48 von der Tafel und Kirchengemeinden organisierten Lebensmittel-Ausgabestellen in der Stadt.
Wer ehrenamtlich helfen möchte:
Das Ehrenamtsteam der Berliner Tafel ist per E-Mail oder Telefon unter 030 68815003 oder 030 68815009 erreichbar.



