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Hier sind die Mädchen am Zug!

Girls’Day Akademie in Schöneweide: 18 Schülerinnen haben bei einem Praxistag technische Berufe besser kennengelernt.

Azubi Paul Heidekrüger (l.) führte die Mädchen durch die Lackhalle
Girls’Day Akademie 2021 im Werk Schöneweide: Azubi Paul Heidekrüger (l.) führte die Mädchen durch die Lackhalle...

„Das ist ja riesig“, staunten die Schülerinnen, als sie einen ersten Blick in die Halle des Werks Schöneweide warfen. Die Acht-, Neunt- und Zehntklässlerinnen, die normalerweise die Gustav-Heinemann-Oberschule, das Willi-Graf-, Paulsen- und Rückert-Gymnasium und die Lichtenberg-Oberschule besuchen, tauschten im Rahmen der Girls’Day Akademie am 13. Februar die Schulbank gegen einen Praxistag bei der S-Bahn Berlin.

Die Akademie wird von der gemeinnützigen Bildungseinrichtung LIFE e. V. für Schülerinnen der Klassen 7 bis 10 aus allen Berliner Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien organisiert. So können Schülerinnen das ganze Jahr technische Erfahrungen sammeln und technische Berufe besser kennenlernen.

Bei uns in der Akademie können Mädchen ein Jahr lang jeweils an den Sonnabenden Technik, Naturwissenschaften und Handwerk entdecken – und die jungen Frauen erweitern auf diese Weise ihr Berufswahlspektrum. Hinzu kommen dann die Praxistage, an denen die Mädchen verschiedenste Unternehmen und deren Berufe bei einem Besuch kennenlernen.

Ilona Jäger Werkstattleiterin der Akademie
Azubi Paul Heidekrüger (l.) erklärt unter anderem, wo an einem Zug der BR 480 die Rampe für Rollstuhlfahrer:innen ausfährt.
... und erklärt unter anderem, wo an einem Zug der BR 480 die Rampe für Rollstuhlfahrer:innen ausfährt.

Und so durften nun die Mädchen in die technischen Berufe der S-Bahn Berlin hineinschnuppern. Sie wurden dabei von den beiden Auszubildenden Paul Heidekrüger und Rosalie Tänzler begleitet. Paul ist angehender Industrieelektriker mit Zusatzausbildung zum Lokführer im zweiten Lehrjahr, und Rosalie macht eine Lehre zur Elektronikerin für Betriebstechnik.

Wir haben rund 3.000 Mitarbeiter:innen und befördern pro Jahr mehr als 300 Millionen Fahrgäste in Berlin und Brandenburg

Michael Hallman Nachwuchskräfte- Gesamtkoordinator

Im Anschluss erhielten die Schülerinnen eine Führung durch das Werk: Sie erfuhren, wie die einzelnen Baureihen instandgehalten werden, wo die stoffbezogenen Sitze neu aufgepolstert und die Türen erneuert werden und wo die S-Bahnen ihren rot-gelben Anstrich erhalten.

Ausbildungsfachkoordinator André Wolfram erklärt Lydia und Nathalie von der Gustav-Heinemann-Oberschule, wie man die Platine bearbeitet.
Ausbildungsfachkoordinator André Wolfram erklärt Lydia und Nathalie von der Gustav-Heinemann-Oberschule, wie man die Platine bearbeitet.
Im Anschluss kann Lydia das Arbeiten mit dem Lötkolben selbst ausprobieren.
Im Anschluss kann Lydia das Arbeiten mit dem Lötkolben selbst ausprobieren.

Danach konnten sich die Mädchen an einer Praxisübung versuchen: Sie hatten die Möglichkeit, Bauteile in eine Elektroplatine einzulöten und diese dann auf Funktionsfähigkeit zu überprüfen. „Wie bringt ihr die kleine Lampe im Schaltkreis zum Leuchten?“, fragte Ausbildungsfachkoordinator André Wolfram. Den Lötkolben, Draht und die Platine in der Hand, wurde nach kurzer Absprache getüftelt und gelötet. „Ihr müsst dabei nur sehr aufpassen, der Lötkolben wird nämlich bis zu 400 Grad heiß“, sagte er.

Ich finde es immer faszinierend, etwas Neues auszuprobieren.

Lydia Schülerin, 13 Jahre
Ein Gruppenbild zum Praxistag vor dem Werkeingang
Ein Gruppenbild zum Praxistag vor dem Werkeingang

Die Mädchen waren begeistert. Ob Lydia sich auch vorstellen kann, später einmal hier ihre Ausbildung zu absolvieren, weiß sie allerdings noch nicht. „Ich interessiere mich für so viele Berufe – da fällt die Entscheidung noch sehr schwer.“

Die S-Bahn Berlin bietet regelmäßig Schulpraktika für Neunt- und Zehntklässler an:

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