Sauberkeit

DB verteilt Masken an Reisende

Gemeinsam sicher: Präventionsaktion der Bahn will für den Schutz vor Corona sensibilisieren.

Bitte beachten Sie: Der Berliner Senat hat am 23. Juni 2020 ein Bußgeld für das Nichttragen einer Mund-Nase-Bedeckung im ÖPNV beschlossen. Nähere Informationen finden Sie unter berlin.de/corona bzw. in der entsprechenden Pressemitteilung des Berliner Senats.

In den Zügen der S-Bahn sind regelmäßig Präventionsstreifen unterwegs.
In den Zügen der S-Bahn sind regelmäßig Präventionsstreifen unterwegs.

Sicheres Reisen steht für die Deutsche Bahn (DB) und damit auch für die S-Bahn Berlin an erster Stelle. Mit einer am 17. Juni begonnenen Präventionsaktion erinnern Mitarbeiter von DB und S-Bahn Berlin gemeinsam mit Sicherheitskräften der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Reisenden im ÖPNV deshalb verstärkt daran, ihre Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Für Fahrgäste, die diese vergessen haben, werden außerdem kostenlose Einwegmasken verteilt.

"Wir möchten, dass unsere Fahrgäste sich wohl und sicher fühlen. Darum erinnern unsere Sicherheitsteams daran, die Mund-Nase-Bedeckung in unseren Zügen zu tragen. Wir sind hier auch auf die Kooperation und gegenseitige Rücksichtnahme aller Reisenden angewiesen", sagt Andreas Koch, Regionalbereichsleiter der DB Sicherheit Nordost.

Das Thema gehe uns alle an, ergänzt Ingo Tederahn, Bereichsleiter Sicherheit der BVG. „Nur gemeinsam und mit Respekt und Rücksicht aufeinander können und werden wir die Herausforderungen, vor die uns das Coronavirus stellt, meistern.“

Wir kümmern uns um Ihre Sicherheit. Bitte helfen Sie mit und bedecken Sie Mund und Nase.

Andreas Koch Regionalbereichsleiter der DB Sicherheit Nordost

Start der Präventionskampagne am Berliner Hauptbahnhof

Mitarbeiter des Präventionsteams von DB Sicherheit haben am Hauptbahnhof Masken an Reisende verteilt, die keine eigene Mund-Nase-Bedeckung dabei hatten.
Mitarbeiter des Präventionsteams von DB Sicherheit haben am Hauptbahnhof Masken an Reisende verteilt, die keine eigene Mund-Nase-Bedeckung dabei hatten.

Auf dem S-Bahnsteig wurde ein Infostand mit Masken, Flyern, Buttons und Desinfektionsmittel aufgebaut. Präventions- und Sicherheitsmitarbeiter von DB, S-Bahn Berlin und BVG informierten darüber, wie Reisende sich bestmöglich vor einer Ansteckung mit Corona schützen können. Dafür waren Zweierteams auf dem Bahnsteig und auch im Bahnhofsgebäude selbst unterwegs, um gezielt Menschen ohne Maske anzusprechen – und ihnen eine Mund-Nase-Bedeckung zu überreichen. Denn seit Ende Mai gilt auch in den Berliner Bahnhofsgebäuden für Reisende und Servicepersonal die Verpflichtung zum Tragen einer Maske, macht Gunter Förster, Leiter Lageeinsatzzentrale Ost bei DB Sicherheit, noch einmal deutlich.

Seit Mitte Juni seien bereits Präventionsstreifen in den Zügen unterwegs – schwerpunktmäßig in der S-Bahn. Weitere Maßnahmen seien für die kommenden Wochen geplant, zum Beispiel auf den Bahnhöfen Alexanderplatz und Friedrichstraße. „Dann sollen auch Beamte der Landespolizei dabei sein“, sagt Gunter Förster.

Positive Bilanz nach der ersten Aktion

Am Infostand gab es Desinfektionsmittel und Masken.
Am Infostand gab es auch Desinfektionsmittel.

Die persönliche Ansprache der Fahrgäste ergänzt die vielfältigen Maßnahmen, zum Beispiel Ansagen und Plakate, mit denen die Verkehrsunternehmen auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aufmerksam machen.

Bei der Aktion im Hauptbahnhof seien die Reisenden sehr entspannt gewesen und hätten überwiegend positiv reagiert, resümieren die Mitarbeiter des Präventionsteams DB Sicherheit. Auch seien nur wenige Menschen gänzlich ohne Maske angetroffen worden – vielen sei schlicht nicht bewusst gewesen, dass sie die Bedeckung bereits innerhalb des Bahnhofs tragen müssten.

„Wir haben uns gefreut, dass wir diese Aktion durchführen konnten“, sagt Silvia Chafei, BVG-Präventionsbeauftragte. „Wir erachten das als sehr sinnvoll, denn wir haben festgestellt, dass die Leute ihre Masken wieder weniger getragen haben – oder manche auch vergessen haben, die Nase mit abzudecken.“

Die Menschen seien offen und einsichtig gewesen, bilanziert auch Ines Teike, Präventionsbeauftragte der S-Bahn Berlin, am Ende der rund zweistündigen Aktion.

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