Geschichte | Tickets

Zum Mauerfall-Jubiläum günstig durch Berlin

Die S-Bahn feiert 30 Jahre Mauerfall mit einer Sonderfahrkarte - für Liebhaber ab 2.11. sogar als Wackelbild-Sonderdruck erhältlich.

Achtung! Die Aktion "Mauerfallticket" ist seit dem 11. November 2019 beendet. Die S-Bahn Berlin bedankt sich bei allen Kunden dieses besonderen Jubiläumstickets.

Mit der S-Bahn-Sonderfahrkarte durch die Festwoche

Völker, schaut auf dieses Ticket: Zum 30-jährigen Mauerfalljubiläum präsentiert die S-Bahn ein Sammlerticket mit Wackelbild.

Ganz Berlin feiert die Friedliche Revolution von vor 30 Jahren – und wir feiern mit. Änlässlich des 30. Jahrestags des Mauerfalls gibt die S-Bahn eine Sonderfahrkarte heraus, das Mauerfallticket. Dieses wird ab dem 28.10. in allen S-Bahn-Kundenzentren erhältlich sein.

Als Highlight wird es das Mauerfallticket ab dem 2.11. auch als limitierten Wackelbild-Sonderdruck mit einer Auflage von 1.000 Fahrscheinen geben. Dieses Hardticket wird optisch die Brücke zwischen damals und heute schlagen. Erhältlich ist es ebenfalls in den S-Bahn-Kundenzentren - aber nur, so lange der Vorrat reicht!

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30 Euro - 2 Personen - 7 Tage

Für 30 Euro können mit dem Mauerfallticket zwei Erwachsene sieben Tage lang durch Berlin fahren. Das Ticket berechtigt vom 4. November 2019, 0 Uhr bis 10. November 2019, 24 Uhr zu beliebig vielen Fahrten im Tarifbereich Berlin AB mit allen Verkehrsmitteln des VBB.

Geschichte erleben, erinnern, diskutieren

Die Kunstinstallation "Vision in Motion" mit Botschaften von 30.000 Bürgern.
Die Kunstinstallation "Vision in Motion" mit Botschaften von 30.000 Bürgern.

Unser Mauerfallticket lohnt sich, denn Berlin verwandelt sich in dieser Zeit in ein Open-Air-Festivalgelände der Superlative: Die Festivalwoche begleitet sieben Tage lang und an sieben Originalschauplätzen die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse und lässt dabei in Ausstellungen viele Zeitzeugen zu Wort kommen.

Die Gethsemanekirche, der Alexanderplatz, das Brandenburger Tor, der Kurfürstendamm, die Stasi-Zentrale, der Schlossplatz und die East Side Gallery sind Orte, die an den Sturz des SED-Regimes erinnern, an die Courage der Menschen, die sich dem damaligen System entgegenstellten und an den demokratischen Aufbruch, der darauf folgte. Die Open-Air-Angebote sind rund um die Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Nach Einbruch der Dunkelheit starten dort zudem 3D-Videoprojektionen an den historischen Gebäuden. Zusätzlich stehen Konzerte, Lesungen, Diskussionen, Theater, Führungen, Performances und Workshops auf dem umfangreichen Programm.

Als das Volk aufbegehrte

Auf dem Alexanderplatz fand am 4. November 1989 die größte Protestdemonstration der DDR-Geschichte statt. Auch zur Festwoche steht hier der Protest im Mittelpunkt. „Audition for a Demonstration“ präsentiert in einer Kunstinstallation die Ergebnisse einer Performance bei der Menschen eingeladen waren, sich ihrer persönlichen Geschichten zu erinnern und kollektive Momente nachzuspielen. In der Ausstellung „Tag X“ im Haus der Statistik werden Wohnaccessoires und Designklassiker zu Waffen und Kampfausrüstung umfunktioniert.

Mehr als nur David Hasselhoff

Genaue Orte, Zeiten und Anmeldungen sowie das gesamte Programm zu den Feierlichkeiten von 30 Jahre Mauerfall finden Sie auf mauerfall30.berlin.

Visualisierungsskizze zum Mauerfall-Jubiläum

Am Humboldt Forum wird die historische Fassade des ehemaligen Palasts der Republik wieder sichtbar und die wichtigsten Stationen und Ereignisse auf dem Weg zu einer demokratischen DDR werden beleuchtet. Eine schwimmende Lichtinstallation mit Neonstabbojen erinnert an der East Side Gallery an die ehemalige Grenzlinie auf der Spree.

In Anlehnung an die Transparente, mit denen die Protestierenden ihre Wünsche zum Ausdruck brachten, wird „Visions in Motion“ 30.000 Bänder mit Botschaften als Kunstinstallation vom Brandenburger Tor aus über hundert Meter auf der Straße des 17. Juli schweben lassen. Dort findet am 9. November am Abend des 30. Jahrestags des Mauerfalls mit einer großen Bühnenshow der Höhepunkt der Festwoche statt. Es wird eine spannende Woche mit über 200 Veranstaltungen die zum Erinnern, Reflektieren und Diskutieren einladen.

Sonderausstellung des S-Bahn-Museums

Das Berliner S-Bahn-Museum schließt sich dem Reigen der Veranstaltungen rund um das Mauerfall-Jubiläum an und dekoriert den Ausstellungsraum kurzfristig um. Aber natürlich bleibt der Fokus trotzdem auf dem öffentlichen Personenverkehr.

Die Sonderausstellung trägt den Titel „Mauerfall 1989 – Berlin und Brandenburg grenzenlos mit Bahn und Bus“ und ist zu sehen am 9. und 16. November. Sie berichtet von den turbulenten Tagen im November und Dezember 1989 im Berliner Nahverkehr mit seinen Kuriositäten, weltverändernden Ereignissen und der Freude und Hilfsbereitschaft der Fahrgäste und Betriebspersonale. Die Schau präsentiert zudem umfassend die Fakten der Zeit vor und nach dem 9. November 1989 und ruft mit vielen Fotos die Erinnerungen an diese bewegende Zeit wach.

Öffnungszeiten: Die Ausstellung ist am 9. und 16. November jeweils von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Ort: ehemalige unterirdische Toilettenanlage unter der Kreuzung Badstraße/Behmstraße, Zugang auf der Verkehrsinsel
Eintritt: 3 €, Kinder 1 € (7-14 Jahre)

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