S-Bahn Welt

Wir laden ein zur Zugtaufe!

Rückkehr einer schönen Tradition: Am 7. Mai erhält eine S-Bahn den Namen „Stahnsdorf“.

Bahnchef Peter Buchner tauft die 481 auf den Namen "Wildau"
Zuletzt wurde im Mai 2019 ein Zug auf den Namen „Wildau“ getauft.

In der Gemeinde Stahnsdorf östlich von Potsdam soll in Zukunft eine S-Bahn halten. Ab 2032 soll die Linie S25 von Teltow Stadt aus weiterfahren, die Finanzierungsvereinbarungen für die Vorplanung sind im Januar unterzeichnet worden. Und weil Vorfreude ja bekanntlich die schönste Freude ist, setzen die Gemeinde Stahnsdorf, die Bürgerinitiative „Pro S-Bahn Stahnsdorf“ und die S-Bahn Berlin schon jetzt gemeinsam ein Zeichen. Am 7. Mai wird einer der frisch sanierten Züge der Baureihe 481 auf den Namen „Stahnsdorf“ getauft.

Gefeiert wird in Babelsberg

Geplant ist ein kleiner Festakt am S-Bahnhof Babelsberg. Mit dabei werden neben Brandenburgs Infrastrukturminister Guido Beermann und dem DB-Konzernbevollmächtigten für das Land Berlin, Alexander Kaczmarek, auch S-Bahnchef Peter Buchner, Stahnsdorfs Bürgermeister Bernd Albers sowie Thomas Ehrich, Sprecher der Bürgerinitiative „Pro S-Bahn Stahnsdorf“, sein. Er und seine Mitstreiter:innen haben sich in der Vergangenheit für die Verlängerung der S25 eingesetzt.

Kommen Sie vorbei!

Wann? 7. Mai, 11 Uhr
Wo? Gleis 1 des S-Bahnhofs Babelsberg.

Zur Feier des Tages gibt’s Live-Musik, bevor sich der Zug dann gegen 11.44 Uhr auf den Weg nach Potsdam macht.

Für nachhaltiges Pendeln

Der Ausbau der Strecke ist Bestandteil des Infrastrukturprojektes i2030, in dem sich die Länder Berlin und Brandenburg, die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammengeschlossen haben. Für die Hauptstadtregion sollen damit mehr und bessere Schienenverbindungen geschaffen werden.

Die Gemeinde Stahnsdorf zählt rund 16.200 Einwohner:innen. Viele von ihnen arbeiten in Berlin und fahren derzeit noch mit dem Auto. Dafür soll es künftig eine nachhaltige Alternative geben. Denn mit dem zweigleisigen Ausbau zwischen Südende und Lichterfelde Ost wird eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um auf der S-Bahnlinie S25 einen zuverlässigen 10-Minutentakt zwischen Berliner City und dem neuen Endhaltepunkt in Stahnsdorf anbieten zu können. Absolut Pendel-freundlich!

Zur feierlichen Zugtaufe am 28. Mai empfingen Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und S-Bahn-Chef Peter Buchner auch Kurfürstin Louise Henriette von Oranien, die einstige Namensgeberin von Oranienburg.
Tradition

Mit Zugtaufen Verbundenheit zeigen

Im Jahr 2014 feierte die Berliner S-Bahn ihren 90. Geburtstag. Dieses Jubiläum gab den Startschuss für eine Tradition, die bis heute Bestand hat und erklärt, warum manche Züge wie Berliner Bezirke und Brandenburger Gemeinden heißen.

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