Soziales Engagement

Nachhaltige Hilfe für Wohnungslose

S-Bahn Berlin unterstützt das Projekt ZelterPate mit Spenden und Werbung

Es hat sich etwas verändert, seit das Sozialprojekt ZelterPate die Ausschreibung „S-Bahn Berlin hilft beim Helfen“ gewonnen hat und Leistungen im Wert von 20.000 Euro erhielt: Die Spülmaschine läuft wieder, das Essen für die Gäste brutzelt in einer neuen Pfanne und es sind auch einige Spenden eingegangen.

Das Geld ist wichtig, um den wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Besuchern in der Zelterstraße weiter eine Anlaufstelle, Frühstück, Mittagessen sowie Beratung bieten zu können.
 

Die Leiterin der Tagesstätte, Simona Barack, in der Küche
Die Leiterin der Tagesstätte, Simona Barack, in der Küche
Mit dem Spendengeld von der S-Bahn konnte Simona Barack auch die Spülmaschine in der Tagesstätte reparieren lassen.
Mit dem Spendengeld von der S-Bahn konnte auch die Spülmaschine in der Tagesstätte repariert werden.
Es ist einfach eine Erleichterung, nicht jeden Cent zweimal umdrehen zu müssen

Simona Barack Leiterin der Tagesstätte ZelterPate

Die Leiterin der Tagesstätte erklärt das neue gute Gefühl, dass die Aktion ihr verschafft hat. Sie kann jetzt beim Lebensmittelkauf und bei Aktivitäten ein wenig großzügiger planen als sonst. Großzügig, das heißt, dass es auch einmal ein paar Bratwürste zum Mittagessen gab und statt der üblichen Tischtennisrunde einen Ausflug zu den Gärten der Welt. Solche Erlebnisse fern der eigenen Alltagswelt und Gelegenheiten, einfach einmal rauszukommen, könnten sich die meisten der Besucher in der Zelterstraße 14 selbst kaum leisten.


Neben der Spende, die direkt an die Einrichtung ging, unterstützt die S-Bahn das Projekt mit Werbung. Plakate in beiden Ringbahnlinien machen darauf aufmerksam und rufen zum Spenden auf. Wenn es kalt wird, rückt das Thema Wohnungslosigkeit zwar stärker in den Vordergrund, Spendengelder werden bei ZelterPate aber immer gebraucht. Denn das ganzjährige Angebot setzt auf nachhaltige Hilfe statt Notversorgung. Ganz entscheidend ist dabei die Möglichkeit, sich vor Ort eine Postadresse einzurichten. Denn die ist die Grundlage für die Kommunikation mit Behörden und damit ein entscheidender Baustein für den Weg aus der Obdachlosigkeit.

zelterpate.de

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