Zwei S-Bahn-Azubis berichten
Ein Gespräch über vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten und zukunftssichere Jobs mit Verantwortung
Aktiv die Mobilität von morgen gestalten und Menschen verbinden: Wer einen zukunftssicheren Job mit Verantwortung und Bedeutung für die Gesellschaft sucht, sollte sich die Ausbildungsmöglichkeiten bei der S-Bahn Berlin einmal genauer ansehen. Wer hier einsteigt, sorgt für sichere Fahrten, zuverlässige Technik und dafür, dass Menschen jeden Tag pünktlich zur Arbeit, zur Schule oder zu ihren Familien kommen.
Neugierig geworden? Zwei Azubis der S-Bahn berichten über ihre Erfahrungen in der Ausbildung.
Jordan-Sly Lützow
Zur Person:
- 23 Jahre alt
- Elektroniker für Betriebstechnik (EBT) im dritten Ausbildungsjahr
Warum haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?
Ich hatte schon in jungen Jahren viel Spaß an Handwerk und Elektronik – da war es naheliegend, sich für die Ausbildung zum EBT zu bewerben. Vorher habe ich schon zwei Semester Elektrotechnik studiert, aber schnell gemerkt, dass mir da die Praxis fehlt. Jetzt gefällt mir das Verhältnis von Theorie und Praxis deutlich besser.
Was gefällt Ihnen besonders an der Ausbildung?
Dass man am Ende seiner Arbeit ein Ergebnis hat. Wenn man zum Beispiel privat oder beruflich mit den Zügen der S-Bahn Berlin unterwegs ist, könnte man anhand der Zugnummer sehen: Ich habe dazu beigetragen, dass der Zug jetzt auf der Strecke fährt. Man kann stolz sein auf das, was man gemacht hat.
Gibt es besondere Herausforderungen bei den Ausbildungsinhalten?
Die Praxis- und Theorieprüfung ist immer ein bisschen herausfordernd, aber wir werden darauf sehr gut vorbereitet. Wir haben im Werk Schöneweide unseren eigenen Bereich für die Azubis. Da können wir üben, was in der Prüfung abgefragt wird. An sich ist jeder Tag irgendwie herausfordernd, wenn man eine neue Aufgabe kriegt. Aber man arbeitet ja mit Kollegen zusammen, und man hat auch Facharbeiter, die einem das Wissen beibringen. Die Kolleginnen und Kollegen sind sehr hilfsbereit und geben ihr Wissen weiter. Zusammen bekommt man alles gut gelöst.
Fühlen Sie sich wohl bei der S-Bahn?
Auf jeden Fall. Die Ausbildung macht mir sehr viel Spaß, weil der Job generell sehr vielseitig ist – man hat jeden Tag ein anderes Problem, das man bewältigen muss.
Yannik Walter
Zur Person:
- 18 Jahre alt
- Elektroniker für Betriebstechnik (EBT) im dritten Ausbildungsjahr
Warum haben Sie sich für diese Ausbildung entschieden?
Mein Opa war Radio- und Fernsehtechniker. Ich habe früher viel in seiner Werkstatt ausgeholfen – meist in den Ferien. Meine beiden Schülerpraktika habe ich in Elektrikfirmen gemacht und dabei eine große Faszination für Elektronik entwickelt. Für die Ausbildung zum EBT habe ich mich entschieden, weil ich noch nicht sicher wusste, in welchen elektronischen Bereich ich will.
Was gefällt Ihnen besonders an der Ausbildung?
Die Vielfältigkeit. Ich kann die Ausbildung sehr empfehlen, weil sie sehr viel Spaß macht. Man entwickelt sich immer weiter, hat mit neuen Herausforderungen zu tun und die Arbeit ist abwechslungsreich.
Gibt es besondere Herausforderungen bei den Ausbildungsinhalten?
Ja, in der Praxis gab es schon besondere Herausforderungen. Beispielsweise musste nach einem Wildunfall die komplette Elektronik ausgebaut und repariert werden. Allgemein ist das Verlegen der Leitungen im Zug herausfordernd, weil die Züge der verschiedenen Baureihen doch sehr unterschiedlich sind.
Fühlen Sie sich wohl bei der S-Bahn?
Auf jeden Fall. Das Arbeitsklima ist toll und die Kolleginnen und Kollegen sind sehr nett. Auch auf individuelle Wünsche wird nach Möglichkeit Rücksicht genommen.





