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Kalter Krieg auf Schienen

Das S-Bahn-Museum zeigt eine Sonderausstellung zum Ost-West-Konflikt.

Plakat zur Sonderausstellung "Kalter Krieg auf Schienen"
Plakat zur Sonderausstellung "Kalter Krieg auf Schienen"

Der Ost-West-Konflikt in Berlin ist das neue Ausstellungsthema des S-Bahn-Museums. Die Schau „Kalter Krieg auf Schienen – die S-Bahn in West-Berlin 1961-1989“ zeigt die besonderen Bedingungen, unter denen die S-Bahn im damaligen West-Berlin fuhr. Denn verantwortlich für den Betrieb war die Deutsche Reichsbahn der DDR. Die „Ost-Regie“ über die Züge im Westen bot vielerlei Zündstoff: Die DDR versuchte, die S-Bahnanlagen als ihr eigenes Staatsgebiet zu behandeln, viele West-Berliner  boykottierten nach dem Mauerbau das einst sehr beliebte Verkehrsmittel, um der DDR zu schaden.

Die Sonderausstellung ist jeweils am letzten Samstag des Monats von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Ausstellungsort ist eine ehemalige unterirdische Toilettenanlage unter der Kreuzung Badstraße/Behmstraße – am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen.

Tickets kosten:

  • für Erwachsene 3 €
  • für Kinder von 7 bis 14 Jahren 1 €

Nächste Öffnungstage: 29. Februar, 28. März, 25. April

Zwei Triebwagen der Baureihe 275 aus Ost und West, aufgenommen am 25.11.1989 im Bahnhof Wannsee

Wie der Kalte Krieg die S-Bahn zerschlug

Neugierig geworden? Lesen Sie hier von der wechselhaften Geschichte der Berliner S-Bahn während des Ost-West-Konflikts.

S-Bahnhof Gesundbrunnen