Informationen zum Coronavirus (Covid-19)

Handlungsempfehlungen und alle aktuellen Informationen zur Entwicklung bei der S-Bahn Berlin.

Gemeinsam gegen Corona: Abstand halten, Mund und Nase bedecken

Fahrgäste müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln und auf Bahnhöfen im VBB-Gebiet eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Zum Schutz aller sind diese gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Wir appellieren an die Fahrgäste, in eigener Verantwortung den Mund-Nasen-Schutz im gesamten öffentlichen Raum zu tragen – auch aus Rücksichtnahme und Respekt gegenüber anderen. Vielen Dank dafür!

Weitere Informationen erhalten Sie auf bahn.de/corona oder über die Hotline 0800 5 14 15 14.

Here you will learn what you can do to stem the spread of corona.

Anpassungen der Verkehrsleistung

In Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) finden folgende Anpassungen der Verkehrsleistung statt.

Die S-Bahn Berlin hat seit dem 18. Mai die Taktzeiten auf zwei Linien verdichtet.

Zu den Hauptverkehrszeiten werden wieder die Verstärkerzüge der S3 (Friedrichshagen <> Ostbahnhof)

und S5 (Mahlsdorf <> Ostbahnhof) eingesetzt.

Die Verstärkerzüge auf der S1 (Zehlendorf <> Potsdamer Platz) fahren auch wieder.

Damit fährt die S-Bahn wieder mit voller Kapazität.

S-Bahn Verkaufsstellen wieder geöffnet:

Alle S-Bahn-Verkaufsstellen, das Kundenbüro und das Fundbüro sind wieder geöffnet!

Regelmäßige Reinigung der Züge

Auch für die Züge der S-Bahn Berlin gelten die Vorsorgeempfehlungen des Robert-Koch-Instituts.

Die Züge werden täglich und intensiv gereinigt. Unter anderem werden dabei alle Griffe, Griffmulden, Stangen, Sprechstellen und Türöffnungsschalter (Innen und außen) gesäubert. Zusätzlich finden Reinigungen an den Wendebahnhöfen und in den Werkstätten statt.

Mitarbeiter von DB Services reinigen an Endbahnhöfen S-Bahn-Züge. Um Fahrgäste und Personal zu schützen, wird im Akkord desinfiziert.

Sicherheitshinweis: Türen können automatisch öffnen

Ab sofort kann es bei jedem Halt am Bahnsteig zu automatischen Öffnungen der Fahrgasttüren kommen.

Um die Ausbreitung des Coronavius einzudämmen, werden vermehrt die Türen automatisch geöffnet. Damit wird es in vielen Fällen für den Fahrgast nicht mehr notwendig sein, den Taster zu betätigen.

Dies betrifft die Züge aller S-Bahnlinien, außer der S46 (nur montags bis freitags), S47, S8 und S85. Bei diesen Linien ist dies, aufgrund des Einsatzes von Zügen älterer Bauart (Baureihe 485), technisch leider nicht möglich.

Bitte beachten Sie, dass sich die Türen ohne Vorwarnung öffnen können und weisen Sie bitte bei Bedarf auch andere Fahrgäste darauf hin.

Kulanz bei der Erstattung von Fahrausweisen im VBB

In der aktuellen Situation der Ausbreitung des Corona-Virus möchten wir auf die bestehenden VBB-Tarifbestimmungen hinweisen. §10 Abs. 4 Teil A VBB-Tarif regelt die Erstattungsmöglichkeit von nicht oder nur teilweise genutzten VBB-Zeitkarten gegen Rückgabe des Fahrausweises in besonderen oder nicht vorhersehbaren Fällen:

  • Fahrausweise des Bartarifs mit aufgedrucktem Gültigkeitstag können vor Gültigkeitsbeginn zurückgegeben werden, es wird kein Bearbeitungsentgelt erhoben.
  • Fahrausweise zur Entwertung behalten ihre Gültigkeit und können später weiter genutzt werden.
  • Nicht oder nur teilweise genutzte Zeitkarten (Monatskarten, 7-Tage-Karten) können zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird erstattet. Bitte beachten Sie, dass bei einer Teilnut- zung werden je genutztem Tag zwei Einzelfahrten abgerechnet und vom Erstattungsbetrag abgezogen werden. Bei einer längeren Teilnutzung kommt es daher zu keiner Auszahlung. Wer einen Nachweis erbringt, dass während des Gültigkeitszeitraumes häusliche Quarantäne bestand, kann auch rückwirkend eine Erstattung für den Zeitraum der Quarantäne erhalten (gegen Vorlage einer Bescheinigung vom Gesundheitsamt). Es wird kein Bearbeitungsentgelt erhoben.
  • Für Abonnenten und Inhaber von Firmentickets bleiben die geltenden tariflichen Regelungen bestehen. Sollten die aktuellen Einschränkungen längerfristig bestehen oder verschärft werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt – in Abhängigkeit von Umfang und Dauer der Einschränkungen – die Kulanzregelung für diese Kundengruppe neu bewertet.
  • Inhaber von Jahreskarten die nachweisen, dass während des Gültigkeits- zeitraumes häusliche Quarantäne bestand, können rückwirkend eine Erstattung für den Zeitraum der Quarantäne erhalten. Eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes sowie der Wertabschnitt für den Gültigkeitszeitraum muss beim Verkehrsunternehmen eingereicht werden.

 

Bitte beachten Sie: Die Bearbeitung des Erstattungsantrages kann nur durch das Verkehrsunternehmen erfolgen, bei dem der Fahrausweis erworben wurde.

Für Fälle der regulären Rückgabe gilt der Poststempel, im Krankheitsfall kann der Antrag auch später eingereicht werden. Bitte vermeiden Sie im letztgenannten Fall unnötige Wege und bleiben Sie in der aktuellen Situation besser zuhause.

Diese Kulanzregelungen gelten bis zum 31. Mai 2020. Nach Redaktionsschluss aktualisierte Regelungen finden Sie auch unter www.vbb.de
 

Wie gehe ich jetzt vor?

Am besten wenden sich Fahrgäste per Post an das Verkehrsunternehmen, bei dem sie den Fahrausweis gekauft haben (am Logo auf dem Fahrschein ersichtlich).

Senden Sie Ihren Antrag (Formular oder auch formlos) zusammen mit dem erstattungsfähigen Fahrausweis (im Original) per Post an folgende Adresse:

S-Bahn Berlin GmbH
Vertriebsmanagement
-Fahrausweiserstattung-
Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz 1
10115 Berlin

Hinweise für Studierende zum Umgang mit VBB-Semestertickets

Die Ausgabe und die jeweilige Validierung der Semestertickets zum neuen Semester erfolgt in der Regel durch die Hochschulen bzw. durch die zuständigen Studierendenschaften. Da viele Verwaltungen bzw. Studierendenvertretungen aufgrund der aktuellen Situation nur noch notbesetzt oder ganz geschlossen sind, wurden in Abstimmung mit den Ländern Berlin und Brandenburg und den Verkehrsunternehmen im VBB daher kurzfristig Kulanz-Regelungen zum Umgang mit VBB-Semestertickets beschlossen.