Top News 2017 / 2018

Wir geben Ihnen einen Überblick über die Highlights bei der S-Bahn Berlin. Wir treiben täglich vielfältige Themen voran – für die Fahrgäste und für Berlin.

November 2017
Montagebeginn der neuen Baureihe 483/484

Die Montage der neuen S-Bahn bei Stadler in Pankow beginnt

Am 20. November ging es konkret los: Im Stadler-Werk in Berlin-Pankow begann die Montage - die technische Ausrüstung und der Innenausbau der noch nackten Wagenkästen für das jüngste Mitglied der Fahrzeugfamilie bei der S-Bahn Berlin. Zunächst geht es um 30 Wagen der Vorserie. Jeweils fünf durchgehend begehbare Vier-Wagen-Einheiten und fünf Zwei-Wagen-Züge werden in den nächsten Monaten ausgerüstet. Weitere 352 Wagen folgen in den kommenden Jahren.

Oktober 2017

Bauarbeiten

Auf dem S-Bahn-Nordring wurde kräftig rangeklotzt

Im Oktober gab es an mehreren Wochenenden keinen S-Bahn-Verkehr der Linien S41/S42 zwischen Gesundbrunnen – Beusselstraße. Der Grund: Die Deutsche Bahn treibt die Anbindung der künftigen Linie S21 an den Berliner Hauptbahnhof voran. Über und unter der Erde wurde gebuddelt, um die neuen Verbindungskurven von den Bahnhöfen Westhafen und Wedding betriebsbereit zu machen. Bei der Gelegenheit fand die planmäßige Instandsetzung der Ringbahngleise statt und der Streckenabschnitt bekam das neue Zugsicherungssystem (ZBS).

August 2017
Ostkreuz

Mit der S-Bahn-Linie S3 wieder ins Herz der Berliner City

Von Erkner, Friedrichshagen, Köpenick und Karlshorst gibt es seit dem 21. August 2017 wieder eine direkte S-Bahn-Verbindung in die Berliner City. Die Linie S3 fährt tagsüber im Zehn-Minuten-Takt über Alexanderplatz, Hauptbahnhof und Zoo zum Westkreuz. Fünfeinhalb Jahre mussten Pendler aus dem Südosten Berlins baubedingt am Ostkreuz umsteigen und dabei den Bahnsteig wechseln. Nach einjähriger Pause halten erstmals auch wieder S-Bahn-Züge am Bahnhof Rummelsburg. Zugleich ging ein neues elektronisches Zugsicherungssystem in Betrieb. In Ostkreuz und Warschauer Straße halten die Züge der Stadtbahnlinien nun an neuen Bahnsteigen. Noch bis Ende 2018 laufen Restarbeiten.

Juli 2017

Bauarbeiten

Mit den letzten Arbeiten für das neue Zugbeeinflussungssystem S-Bahn (ZBS) auf der Stadtbahn setzte die Deutsche Bahn mit der Inbetriebnahme am 24. Juli 2017 für diesen Bereich nach der umfassenden Erneuerung einen Schlusspunkt. In zwei Jahren wurden 152 nächtliche und einige Wochenend-Sperrpausen genutzt, um auf dem 15 Kilometer langen Streckenabschnitt Westkreuz–Ostbahnhof an 231 Signalen die neue Technik zu installieren. Dazu wurden 561 Balisen im Gleis montiert und in die bestehende Signalanlage integriert.

Sauberkeit: Pilotprojekt WhatsApp

Der S-Bahn Berlin können Sie die schmutzigsten Dinge anvertrauen: Reisende und Bahnhofsbesucher können Verschmutzungen per WhatsApp unter der Nummer 0157 923 628 36 melden. Mit der Initiative „Ringbahn PLUS“ möchte die S-Bahn Berlin Qualität und Zuverlässigkeit im Herzstück des Berliner Nahverkehrs verbessern - das WhatsApp-Projekt zählt zu den Bausteinen der Initiative. Als Pilotprojekt wird das neue Reinigungskonzept zunächst auf den Ringlinien S41, S42 und Ring-Bahnhöfen getestet.

Juni 2017

Happy Birthday - die Ringbahn lebe hoch

Am 15. Juni 2017 war die Ringbahn seit 15 Jahren wieder komplett in Betrieb. Exakt 60 Minuten dauert eine Runde auf der „Strecke ohne Ende“. Täglich befördern 1.100 Zugfahrten auf 8 S-Bahn-Linien, die die Ringbahn ganz oder auf Teilabschnitten befahren, über eine halbe Million Fahrgäste.

Mai 2017

Investionen - die große Paketlösung

S-Bahn-Werk Schöneweide macht Baureihen 480 und 485 fit für den Weiterbetrieb

Die neuen S-Bahn-Züge für die Ringbahn werden Beginn des Jahres 2021 eingesetzt. Damit bis dahin alles rund läuft, bekommen die S-Bahn-Baureihen 480 und 485 einen umfassenden Zuverlässigkeits-Check. Ein „50-Maßnahmen-Paket“, durchgeführt im Werk Schöneweide, macht die rot-gelben Klassiker fit für ihren weiteren Einsatz bis zum Jahr 2023. Diesen gemeinsamen Kraftakt sieht eine Vereinbarung der Länder Berlin und Brandenburg mit der S-Bahn Berlin vor, die Teil des ab Dezember geltenden neuen Verkehrsvertrags für das Teilnetz Ring/Südost ist. Über einen Zeitraum von vier Jahren investieren die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs rund 150 Millionen Euro in die Ertüchtigung von 70 Viertelzügen der Baureihe 480 und 80 Viertelzügen der Baureihe 485.

 

Zukunft Bahn: Neues Qualitätsprogramm "Ringbahn PLUS Berlin" geht an den Start

DB Netz und S-Bahn Berlin schnüren 3-Jahres-Paket zur Verbesserung von Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit

Die rot-gelben Züge der Berliner S-Bahn sollen pünktlicher und zuverlässiger werden. Das ist der Anspruch des neuen Qualitätsprogramms „Ringbahn PLUS Berlin“ von DB Netz und S-Bahn Berlin. Die Initiative, die mehr Zuverlässigkeit ins Zusammenspiel von Infrastruktur, Fahrzeugen und Personal bringen wird, läuft über 3 Jahre und umfasst ein Investitionsvolumen von rund 4 Millionen Euro. Sie ist Teil des konzernweiten Qualitätsprogramms „Zukunft Bahn“, mit dem die DB Qualität, Pünktlichkeit und Kundenorientierung nachhaltig verbessern möchte.

April 2017

17.000 kostenlose Fahrscheine - BVG und S-Bahn Berlin unterstützen Ehrenamtliche

BVG und S-Bahn Berlin stellten 17.000 Einzelfahrscheine für ehrenamtlich Tätige zur Verfügung. Die Koordination der Vergabe übernahm der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin als Kooperationspartner der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.


Die Kooperation zwischen den Partnern besteht bereits seit 8 Jahren. Im vergangenen Jahr nutzten 235 Einrichtungen und Träger berlinweit die Möglichkeit, kostenlose Fahrscheine an freiwillig Engagierte zu übergeben.

Januar 2017

S-Bahn Berlin und BVG: Erstmals gemeinsam im Ersatzverkehr unterwegs

Die Deutsche Bahn und die BVG machen ihre Zugsicherungstechnik fit für die Zukunft. Für die S-Bahn Berlin läuft eine weitere Etappe beim Einbau des neuen Zugsicherungssystems ZBS auf der Stadtbahn. Für die Arbeiten musste der Abschnitt zwischen Alexanderplatz und Ostbahnhof bis Mitte April mehrfach gesperrt werden.  Vom 12. Februar bis zum 2. März sowie vom 19. März bis zum 6. April baute dann auch die BVG, denn auf der U5 ging ein neues elektronisches Stellwerk in Betrieb. An den Tagen, an denen sich die Arbeiten auf der Stadtbahn und der U-Bahn überschnitten, gab es daher eine Premiere: Erstmals bündelten die beiden großen Berliner Nahverkehrsunternehmen ihre Buskapazitäten und boten einen gemeinsamen Ersatzverkehr an.