Soziales Engagement

Spende für 24/7-Kita und Caritas-Projekt

Der Erlös aus dem Verkauf des Eisenbahnkalenders 2021 wurde zweigeteilt.

(v. r. n. l.:) Sven Heinemann, MdA, Peter Buchner, S-Bahn-Chef, Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, Kathrin Kammermeier, pädagogische Leitung der Kita Blaulichter, Sebastian Bayer-Lemke, Initiator der Idee und seine Frau Kerstin Bayer, Geschäftsführerin, mit Tochter Frieda.
(v. r. n. l.:) Sven Heinemann, MdA, Peter Buchner, S-Bahn-Chef, Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, Kathrin Kammermeier, pädagogische Leitung der Kita Blaulichter, Sebastian Bayer-Lemke, Initiator der Idee und seine Frau Kerstin Bayer, Geschäftsführerin, mit Tochter Frieda.

In diesem atemberaubenden Festsaal aus dem Jahr 1912 wurden schon berühmte Fernsehserien wie Babylon Berlin gedreht. Am 30. April 2021 jedoch gehörte die marmorierte „Bühne“ des Bärensaals in der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport ganz den Projektbeteiligten der sich im Aufbau befindlichen Kita „Blaulichter“. Das Besondere der Kita: sie wird Eltern, die im Schicht- oder Wechseldienst arbeiten, eine individuelle und flexible Kinderbetreuung rund um die Uhr anbieten.

S-Bahn-Chef Peter Buchner überreichte zusammen mit Sven Heinemann, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin (MdA), einen Scheck in Höhe von 4.020 Euro aus dem geteilten Erlös des jährlichen Eisenbahnkalenders. Der Schirmherr der Aktion, Innensenator Andreas Geisel gratulierte den „Blaulichtern“ und bedankte sich ausdrücklich für das starke Engagement aller Beteiligten.

Rettungsleine in der Verzweiflung

V. r. n. l.: Sven Heinemann (MdA), Christina Obermüller, Dienststellenleiterin [U25], Frank Petratschek, Regionalleiter des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e. V., Tanja Ruppert, Mitarbeiterin [U25], S-Bahn-Chef Peter Buchner und Jenny Winkler, Mitarbeiterin [U25], bei der Übergabe des Schecks.
V. r. n. l.: Sven Heinemann (MdA), Christina Obermüller, Dienststellenleiterin [U25], Frank Petratschek, Regionalleiter des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e. V., Tanja Ruppert, Mitarbeiterin [U25], S-Bahn-Chef Peter Buchner und Jenny Winkler, Mitarbeiterin [U25], bei der Übergabe des Schecks.

Der andere Teil des Erlöses ging an das Projekt [U25] der Caritas, ein Online-Beratungsangebot für suizidgefährdete Jugendliche. Am 05. Mai 2021 wurde ein Scheck - ebenfalls 4.020 Euro - an die Verantwortlichen bei der Caritas Berlin übergeben.

Die kostenlose Beratung und Betreuung von [U25] wird von ehrenamtlich arbeitenden „Peers“, also gleichaltrigen Freiwilligen im Alter von 16 bis 25 Jahren übernommen, die in einer viermonatigen Ausbildung auf ihre Aufgabe vorbereitet werden. In der Beratung steht der Aspekt der Begleitung im Mittelpunkt. Dabei wird den Hilfesuchenden jeweils ein Peer zugeordnet; der anschließende Kontakt kann zwischen wenigen Tagen und mehreren Monaten andauern.

Dienstellenleiterin Christina Obermüller hofft 2021 zumindest auf eine große Weihnachtsfeier mit ihren über 40 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, nachdem im Coronajahr 2020 weder Sommerfeste noch irgendwelche sonstigen Feiern zur Anerkennung der geleisteten Arbeit stattfinden konnten. Schön, dass der Erlös aus dem Verkauf des Eisenbahnkalenders dazu einen Beitrag leisten kann.

Unser Kalender für einen guten Zweck

Das gespendete Geld speist sich aus dem geteilten Erlös des jährlichen Eisenbahnkalenders. Dieser entsteht traditionell in einer Kooperation von S-Bahn Berlin, Sven Heinemann und dem Eisenbahn-Fotografen Burkhard Wollny. Thema in diesem Jahr war das 150-jährige Jubiläum der Ringbahn. Dreizehn Fotos von zehn Ringbahnhöfen sowie von der neuen Baureihe 483/484 wurden darin präsentiert. Der Kalender ist aktuell leider vergriffen.

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