Baumaßnahmen S2

Behelfsbahnsteig für S-Bahnhof Lichtenrade

Ab 9. August 2021 wird die S2 geteilt - acht Minuten längere Fahrt.

Neuer Zugang zu den S-Bahngleisen

Im Zuge des Bauprojektes Dresdner Bahn wird auf der Strecke der südlichen S2 am Bahnhof Lichtenrade ein Behelfsbahnsteig errichtet. Dieser bleibt über die etwa zweijährige Bauzeit des neuen Bahnhofs bestehen und gewährleistet, dass die S-Bahn dort weiter verkehren kann. Die Inbetriebnahme des Behelfsbahnsteigs erfolgt voraussichtlich am 9. August 2021.

Während der Arbeiten werden die S-Bahngleise sowie der S-Bahnsteig am Bahnhof Lichtenrade nach Westen verschoben. Alle Züge halten dann an dem Behelfsbahnsteig in Höhe der alten Mälzerei. Der Zugang erfolgt barrierefrei vom Pfarrer-Lütkehaus-Platz.

Im Rahmen des Bauprojekts Dresdner Bahn bekommt der S-Bahnhof Lichtenrade einen Behelfsbahnsteig. Die S2 wird daher temporär geteilt.

Die Betriebsführung ändert sich im Zeitraum 9. August 2021 bis 4. April 2022 wie folgt:

Die S2 wird in zwei Abschnitte geteilt:

Blankenfelde <> Lichtenrade

Lichtenrade <> Bernau

In Schichauweg fahren alle Züge von Gleis 2 (Bahnsteig stadteinwärts). In Lichtenrade halten alle Züge am Behelfsbahnsteig. Fahrgäste der S2 müssen tagsüber und abends zur Weiterfahrt umsteigen. Hinweis: Die Weiterfahrt erfolgt nach sieben bis acht Minuten vom selben Gleis.

Im Nachtverkehr Fr/Sa und Sa/So fahren die Züge durchgehend Blankenfelde <> Bernau.

Zwischen Blankenfelde <> Lichtenrade kommen nur Kurzzüge zum Einsatz. Hinweis: Auf die Kennzeichnung der Haltabschnitte auf den Bahnsteigen achten.

Bauprojekt Dresdner Bahn

Die Dresdner Bahn existiert seit dem Jahr 1875. Die rund 16 Kilometer lange Bahnlinie beginnt hinter dem Bahnhof Südkreuz, wo die Strecke von der Anhalter Bahn abzweigt. Sie führt über die Ortsteile Marienfelde und Lichtenrade. Dahinter überquert sie die Grenze zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg, führt über Mahlow und Blankenfelde weiter in Richtung Dresden.

Es werden zwei neue elektrifizierte Gleise gebaut und alle neun Bahnübergänge entlang der Strecke von Eisenbahnbrücken oder Straßenüberführungen ersetzt. Nach dem Ausbau können S-Bahnen sowie Fern- und Regionalzüge die Strecke nutzen. Das führt zu einer Entlastung des Eisenbahnknotens Berlin und ermöglicht kürzere Fahrzeiten in Richtung Dresden und zum Flughafen Berlin Brandenburg (BER).

Mehr Infos zum Bauprojekt

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